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Ostküstenleitung: Initiative zur teilweisen Erdverkabelung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 11:36 Uhr

Der Bau der sogenannten Ostküstenleitung zwischen Lübeck und Göhl zumindest in Teilen als Erdkabel könnte möglich werden. Das berichtet der CDU-Bundestagesabgordnete Ingo Gädechens, der sich eigenem Bekunden nach in Berlin für eine Erfüllung dieses Bürgerwunsches eingesetz habe.

Dabei sei das nicht leicht gewesen: Zwar sei dieser Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Trasse ideal als Pilotprojekt geeignet, aber es gebe auch viele andere Regionen in Deutschland, die gerne einer Erdverkabelung hätten. Und das unter Leitung von Sigmar Gabriel (SPD) stehende Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) habe sich deutlich gegen eine Erdverkabelung der Ostküstenleitung ausgesprochen. Gädechens berichtet weiter, dass er zusammen mit dem Kollegen und CDU-Landesvorsitzenden Ingbert Liebing im Ausschuss für Wirtschaft und Energie immer wieder auf die besondere Eignung der Ostküstenleitung für die Erdverkabelung hingewiesen habe, und da mit Erfolg: In einem Antrag auf Betreiben der CDU werde gefordert, dass eine Erdverkabelung der Ostküstenleitung in Teilen möglich werde. Gädechens: „Wenn dieser Antrag vom Bundestag beschlossen wird, alle Zeichen deuten daraufhin, steht dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nichts mehr entgegen.“

Der vom Ausschuss verabschiedete Antrag werde im Rahmen der Novelle des Energieleitungsbaurechtes diskutiert. Und auf Betreiben der Unionsfraktion werde gegen den Willen des Ministers Sigmar Gabriel (SPD) die Ostküstenleitung als Drehstrom-Erdkabel-Pilotprojekt klassifiziert.

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