Eutin : Ostholsteiner pflanzen ein Signal

Pflanzen gemeinsam: Malte Ramm, Frank Lunau, Pia-Lena Knust, Stefan Thede, Wiebke Zeitz, Saskia Harr und Wolfgang Muus.
Pflanzen gemeinsam: Malte Ramm, Frank Lunau, Pia-Lena Knust, Stefan Thede, Wiebke Zeitz, Saskia Harr und Wolfgang Muus.

Winterlinde soll zeigen, dass die Straße in ein Wohn- und kein Industriegebiet führt.

shz.de von
17. Januar 2019, 15:50 Uhr

Eutin | Eine Winterlinde steht seit gestern Nachmittag auf dem Grundstück der Ostholsteiner gGmbH an der Straße Am Priwall. Sie ist für die Bewohner nicht nur einfach ein Baum vor ihrem Haus, sie soll auch ein Zeichen für alle sein, dass die Straße am Priwall die Einfahrt in ein Wohngebiet ist. „Die meisten rasen von der Bürgermeister-Steenbock-Straße um die Ecke und denken, sie führt nur ins Industriegebiet, aber das hier ist ein Wohngebiet, die Straße ist Schulweg, Menschen, ob jung oder alt, laufen hier lang und brauchen eine gewisse Sicherheit“, macht Frank Lunau, Leiter des Hauses am Priwall, deutlich.

Der Versuch, eine 30er-Zone vor dem Haus an der Ecke Priwall/Bürgermeister-Steenbock-Straße  einzurichten, scheiterte nach Angaben von Ostholsteiner-Pressesprecher Per Köster. Eine Begründung der Ablehnung von der Kreisverkehrsbehörde liege aber noch nicht vor, so Köster.

Die Bewohner freuen sich, dass sich Frank Lunau für ihre Belange einsetzt. Sie hoffen, dass andere Menschen in Zukunft mehr Rücksicht nehmen. Und: „Wir werden uns gut um den Baum kümmern“, sagen sie. „Die gepflanzte Linde ist ein Stadtbaum, der den Klimaverhältnissen angepasst ist“, sagte Heike Möller-Ramm von der Ostholsteiner Dienstleistungsgesellschaft Landschaftsbau, die die Pflanzungen organisierte.

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