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Eutin : Ostholsteiner Anzeiger lädt zur Schuldiskussion

Die Eutiner haben am 26. Mai die Wahl, der OHA bietet Infos zum Bürgerentscheid.

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13. Mai 2019, 16:35 Uhr

Eutin | Das Thema ist nicht nur für Schüler, Eltern und Lehrkräfte von Bedeutung, sondern betrifft mittelbar alle Einwohner der Stadt. Alle Wahlberechtigten ab 16 Jahren sind auch dazu aufgerufen, am Sonntag, 26. Mai, ihre Stimme bei einem Bürgerentscheid abzugeben. Es geht um die Frage, ob die Wilhelm-Wisser-Schule (WWS) an ihrem Standort am Berg erweitert und modernisiert oder ob neben dem beschlossenen Neubau einer Grundschule am Kleinen See das dortige Grundstück auch für den Neubau einer Gemeinschaftsschule genutzt werden soll (die sogenannte „Campuslösung“).

Die Diskussion hat mächtig an Fahrt aufgenommen, ob sonnabends bei Informationsständen auf dem Markt oder täglich auf sozialen Plattformen im Internet. Einen Beitrag zur Information als Entscheidungshilfe will der Ostholsteiner Anzeiger mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion unter dem Titel „Zukunft der Eutiner Schulen“ liefern. Die findet Mittwoch, 15. Mai, um 19.30 Uhr im Torhaus des historischen Bauhofes statt.

<p>Das Torhaus wird Mittwoch, 15. Mai, zum Raum für die Information und Diskussion über die Zukunft der Eutiner Schulen.</p>
Alexander Sreenbeck

Das Torhaus wird Mittwoch, 15. Mai, zum Raum für die Information und Diskussion über die Zukunft der Eutiner Schulen.

 

Sechs Personen werden auf dem Podium sitzen: Für die „Campuslösung“ treten Malte Tech (Freie Wählergemeinschaft) und Olaf Bentke (Freie Wähler) ein, für zwei getrennte Standorte der Schulen (Ausbau der WWS am Berg und Neubau der Grundschule samt Förderzentrum und Sporthalle am Kleinen See) plädieren Matthias Rachfahl (CDU) und Monika Obieray (Grüne). Schulfachliche Fragen wird Schulrat Manfred Meyer beantworten. Die Sicht des Rathauses wird Bürgermeister Carsten Behnk schildern.

Außerdem wurden Elternvertreter der beiden Schulen, das Kinder- und Jugendparlament und natürlich auch die betroffenen Schulleitungen eingeladen. Die Bürgerinitiative „Vernunft macht Schule“ hatte ihre Teilnahme abgesagt.

Zu der Veranstaltung eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren, etwas über die Vor- und Nachteile der einzelnen Lösungen oder auch zum Ablauf des Bürgerentscheides und seinen Folgen erfahren möchten. Die Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Einführung ins Thema, breiten Raum soll aber den Fragen und Anregungen des Publikums eingeräumt werden.

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