Ostholstein und Plön: ruhiger Jahreswechsel

In Bendfeld verletzte sich ein 15-jähriger Junge beim Hantieren mit Magnesium

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01. Januar 2015, 16:29 Uhr

Verhältnismäßig ruhig verlief die Silvesternacht in den Kreisen Ostholstein und Plön. Neben den üblichen Ruhestörungen und Menschen, die dem Alkohol übermäßig zusprachen, mussten die Feuerwehren zu mehreren kleinen und mittleren Bränden ausrücken.

„Keine Auffälligkeiten“ meldete gestern die Leitstelle Süd für den Kreis Ostholstein. 40 Feuerwehreinsätze seien von dort koordiniert worden – darunter 15 brennende Müllcontainer, 13 Klein- und zehn Mittelbrände. Beim unsachgemäßen Umgang mit Knallkörpern musste der Rettungsdienst vier Mal ausrücken und Brandverletzungen an Händen behandeln.

Im Kreis Plön kam es zu drei mittelgroßen Bränden und zu drei brennenden Müllcontainern. In Hohenfelde musste der Rettungsdienst eine 60-jährige Frau behandeln, die sich beim Umgang mit Knallkörpern an der Hand verletzte. In Bendfeld hantierte ein 15-Jähriger mit Magnesium und zog sich Brandverletzungen an Hand und Gesicht zu.

Die Silvesternacht bescherte der Polizei in Ostholstein und Plön wie auch in den Jahren zuvor wieder eine einsatzstarke Nacht. Im Kreis Plön waren die Beamten zwischen 18 und 6 Uhr insgesamt 42 Mal (Vorjahr: 49) zu Silvester-Einsätzen ausgerückt. Dabei nahmen sie eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.

In fünf Fällen schlichteten die Beamten Streitende, bevor es zu weiteren Auseinandersetzungen kam. In zwei Fällen halfen sie Betrunkenen wieder auf die Beine. Ein Mann kam zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Alle Einsätze verteilten sich über das komplette Kreisgebiet. „Schwerpunkte sind nicht zu erkennen“, sagte der Polizeisprecher Matthias Arends gestern in Plön.


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