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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 05:08 Uhr

Ostholstein soll weiteren Preis schaffen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Familienfreundliche Firmen sollen belohnt werden

von
erstellt am 20.Okt.2014 | 11:50 Uhr

Einen Umweltpreis und einen Kulturpreis vergibt der Kreis Ostholstein bereits. Nach dem Willen der CDU und der Grünen soll ein weiterer Preis hinzukommen: Eine Auszeichnung für besonders familienfreundliche Unternehmen. Einen entsprechenden Vorschlag haben beide Fraktionen in einem gemeinsamen Antrag für die nächste Sitzung des Hauptausschusses am kommenden Dienstag (28. Oktober) vorbereitet.

„Familienfreundlicher Kreis – Antrag des Gleichstellungsbeirates“ heißt ein
Tagesordnungspunkt des Hauptausschusses. Im Fokus steht ein Antrag des Gleichstellungsbeirates. Sein Vorschlag: Die Schaffung einer Stelle für eine Beratungskraft, die Unternehmen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie informiert und dabei unterstützt. Zugleich bittet der Beirat darum, eine Einwerbung von Mitteln der Europäischen Union für diese Stelle zu prüfen.

Nach Überzeugung von CDU und Grünen soll der Hauptausschuss dieser Initiative des Gleichstellungsbeirates zustimmen, in Abstimmung mit der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein sollte die Kreisverwaltung prüfen, ob EU-Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen.

„Unabhängig von dem Ausgang des Prüfergebnisses soll der Kreis Ostholstein in einem ersten Schritt zukünftig besonders familienfreundliche Unternehmen auszeichnen. Dazu soll ein eigener Preis durch den Kreis Ostholstein ausgelobt werden,“ schreiben Timo Gaarz (CDU) und Monika Obieray (Grüne) weiter in ihrem gemeinsam formulierten Antrag an den Hauptausschuss. Denn Unternehmen im Kreisgebiet, die die Familienfreundlichkeit im besonderen Maß leben und pflegen, stärkten die Region besonders und beugten einem Abwanderungstrend von jungen Familien vor.

Aus der Mitte des Hauptausschusses solle eine Arbeitsgruppe zur weiteren Umsetzung dieser Auszeichnung gebildet werden. Die Arbeitsgruppe solle unter Leitung des Hauptausschussvorsitzenden aus Vertretern der Fraktionen, des Gleichstellungsbeirates, der Verwaltung aus dem Gleichstellungsbeauftragten des Kreises bestehen. Die Arbeitsgruppe solle einen Kriterienkatalog für die Preisverleihung entwickeln.

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