zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 03:17 Uhr

Ostholstein: Hochburg der Hochbetagten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Zahl der über 80-Jährigen erneut gestiegen

shz.de von
erstellt am 11.Jan.2016 | 12:47 Uhr

Der Anteil der Hochaltrigen liegt bundesweit bei 5,6 Prozent. In Sachsen leben anteilig die meisten über 80-Jährigen, Schleswig-Holstein liegt im Ländervergleich auf Platz elf. Bundesweiter Spitzenreiter auf Kreisebene ist Osterode – im Norden führt aber der Kreis Ostholstein. Das geht aus einer Auswertung der finalen Bevölkerungsdaten 2014 des Statistischen Bundesamts für die Initiative „Sieben Jahre länger“ hervor.

Ostholstein ist damit die Hochburg der Hochbetagten in Schleswig-Holstein. Mit 6,5 Prozent ist in keinem anderen Stadt- oder Landkreis der Anteil der über 80-Jährigen so hoch wie in dieser Region. Dahinter folgen die Stadt Lübeck (6,2 Prozent) und der Landkreis Dithmarschen. Die in Relation zur Bevölkerung wenigsten Hochaltrigen wohnen in der Landeshauptstadt Kiel mit 4,6 Prozent.

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Hochbetagten von 2004 bis Ende 2014 um 25  300 (+ 19,4 Prozent) auf knapp 156  000 gestiegen. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von rund 5,5 Prozent. Damit liegt Schleswig-Holstein im Bundesländer-Vergleich auf Platz elf. Spitzenreiter ist Sachsen. Dort sind von 100 Einwohnern etwa sieben über 80-Jährig (6,9 Prozent).

In Deutschland leben immer mehr Menschen im Alter von über 80 Jahren. Ihre Zahl ist von 2004 bis 2014 um 987  000 auf rund 4,5 Millionen (+ 27,8 Prozent) gestiegen. Der Anteil der sogenannten Hochaltrigen an der Bevölkerung lag Ende 2014 bei 5,6 Prozent, 2004 betrug er 4,3 Prozent. Der bundesweite Spitzenreiter liegt in Niedersachsen: Im Landkreis Osterode am Harz haben von 100 Einwohnern acht die Altersgrenze von 80 Jahren überschritten (8,2 Prozent). Den mit 3,8 Prozent bundesweit niedrigsten Wert verzeichnet der Landkreis Freising in Bayern.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen