Osterberg-Institut fürchtet Lärm

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03. September 2014, 17:07 Uhr

Bedenken gegen eine geplante Ausdehnung des Kiesabbaus in Richtung Bösdorf hat auch das Osterberg-Institut angemeldet. „Da wir die zu erwartenden Lärmimmissionen nicht kennen, sind wir in Sorge, dass der weitere Betrieb, das heißt die Existenz des Osterberg-Instituts gefährdet sein könnte“, heißt es in einem Schreiben von Institutsleiter Jürgen Meereis an den Bösdorfer Bürgermeister Joachim Schmidt. Veranstaltungen zu Themen wie Burn-out-Prävention, Stressreduzierung, betriebliches Gesundheitsmanagement oder Mediation bedürften der absoluten Ruhe. Aus diesem Grund habe die Karl-Kübel-Stiftung seinerzeit das auf dem Osterberg liegende Grundstück ausgewählt.

Das Osterberg-Institut bittet Bürgermeister Schmidt daher, einen Dialog zwischen Betreiber, Genehmigungsbehörden und Nachbarschaft anzuregen. Dabei solle es um einen fairen Interessenausgleich gehen.

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