Ortswehr sehnt Fahrzeug herbei

Verabschiedung eines langgedienten Feuerwehrmannes: (von links) Carsten Wulff, Wolfgang Waschull und Kurt Scharmukschnis.
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Verabschiedung eines langgedienten Feuerwehrmannes: (von links) Carsten Wulff, Wolfgang Waschull und Kurt Scharmukschnis.

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16. Januar 2018, 10:57 Uhr

Rückschau und Ausblick hielt die Freiwillige Feuerwehr Grebin bei ihrer Jahresversammlung. Dabei wurde Wolfgang Waschull in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Ortswehrführer Kurt Scharmukschnis berichtete über zwölf Einsätze – darunter ein Brandeinsatz an einem brennenden Müllfahrzeug und elf Hilfeleistungen.

Neben den Hilfeleistungen bei Unfällen gehört bedingt durch den Klimawandel das Wegräumen von heruntergefallenen Ästen und Bäumen zum Einsatzalltag der Grebiner Ortswehr. Daneben hat die Ortswehr mit zahlreichen Veranstaltungen das dörfliche Gemeinschaftsleben gefördert und bereichert.

Seine Ortswehr sieht Kurt Scharmukschnis mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren gut aufgestellt und für die Zukunft gerüstet. Die Mischung aus erfahrenen und jungen Feuerwehrleuten stimme. Unter den 33 Aktiven gebe es zwölf Atemschutzträger. Brandeinsätze ohne den Einsatz von Atemschutzgeräten seien die Ausnahme. Die Ehrenabteilung der Wehr umfasst 21 Mitglieder und 117 „zivile“ Mitglieder, die fördernd die Wehr unterstützen.

Die Ortswehr verfügt über neue digitale Handfunkgeräte, neue Atemschutzgeräte und freut sich auf ein neues Feuerwehrfahrzeug „HLF 10“ als Ersatz für das fast 30 Jahre alte „LF 8“. Das Fahrzeug verfügt über einen 2000-Liter-Wassertank für den effektiven Erstangriff und über eine Pumpe mit einer Förderleistung von 2000 Litern pro Minute. Die Atemschutzträger können sich während der Fahrt zur Einsatzstelle vollständig ausrüsten. Die Lieferung des neuen Fahrzeugs soll trotz hoher Auslastung beim Hersteller noch in diesem Jahr erfolgen.

In seinem ersten Auftritt vor den Grebiner Blauröcken ging Bürgermeister Klaus Pentzlin auf die finanzielle Situation der Gemeinde ein. Etwa 95 Prozent aller Ausgaben der Gemeinde seien feste Posten und es bleibe wenig Spielraum für die Gestaltung der Zukunft der Gemeinde.

Pentzlin hob die Bereitschaft der Grebiner Ortswehr hervor, nicht nur durch eigene Veranstaltungen die Dorfgemeinschaft zu fördern, sondern auch anderen Verbänden und Vereinen bei Veranstaltungen helfend zur Seite zu stehen. „Deshalb gönne ich euch von ganzem Herzen euer neues Fahrzeug“, so der Bürgermeister. Es kostet 260 000 Euro.

Besonders wurde Hauptfeuerwehrmann Wolfgang Waschull geehrt und vom Ortswehrführer mit einem Präsentkorb und der Beförderung zum Ehrenlöschmeister aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung verabschiedet. Paul Stender wurde zum Feuerwehrmann, Mike Schlüter zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Weiterhin wurden für langjährige Zugehörigkeit geehrt: Julian Zake (zehn Jahre), Rainer Stender (30 Jahre), Karl Schuch (40 Jahre), Alfred Kahmke (50 Jahre) und Heinz Paustian (60 Jahre).

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