Olympiasieg am Bungsberg

An der Station „Sägescheiben“ flogen die Späne wie hier beim Team „Fehmarn-Belt“
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An der Station „Sägescheiben“ flogen die Späne wie hier beim Team „Fehmarn-Belt“

TSV Schönwalde ließ „Spiel ohne Grenzen“ aufleben

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22. Juni 2014, 17:09 Uhr

Der Wanderpokal der ersten Bungsberg-Olympiade bleibt in Schönwalde. Das Team von „Musik Royal“ siegte gestern mit 120 Punkten. Platz zwei ging an die Mädchen und Jungen von „Schönwalde Süd“ mit nur acht Punkten Abstand.

Die Soldaten des Aufklärungsbataillons 6 ‚Holstein‘ aus Eutin konnten ihren dritten Platz nicht lange feiern. Die „Holstein 5“ mussten ihren Kameraden direkt nach der Siegerehrung zur Übung nach Niedersachsen folgen.

An den zehn Stationen, die auf den Abenteuerspielplätzen rund um die neue Waldschänke und das Bildungsspaßgebäude verteilt waren, standen Spaß und Geschick im Vordergrund. Damit knüpfte der TSV Schönwalde an die Tradition des „Spiels ohne Grenzen“ an, dazu gehörten auch die Mettwürste für die drei Siegerteams.

Die „Suppenkasper“, extra aus Lübeck angereist, belegten zwar nur Platz elf von zwölf Mannschaften, entschieden aber den Teebeutelweitwurf und den Drei-Bein-Gruppen-Lauf auf Ski für sich. Nur die Zweitplatzierten konnte dies mit Bestleistungen an sogar drei Stationen überbieten. Über einen besonderen Preis freute sich das zweite Team der Feuerwehr Schönwalde „Häsi II“. Sie bildeten mit 60 Punkten zwar das Schlusslicht, wurden von den Organisatoren Petra Appel, Andreas Schulburg vom TSV Schönwalde und Angelika Weppler vom Bungsberg-Büro mit einem Gutschein des Landgasthofes Kasch bedacht. Alle Teilnehmer erhielten eine hölzerne Medaille für das „Erlebnis Bungsberg“, von der Sparkasse Holstein zur Verfügung gestellt.

Die wohl jüngste Mannschaft, die Jugendfeuerwehr Benz-Nüchel, schaffte es auf Platz fünf. Mit nur sechs Punkten Abstand folgte die Mannschaft „Fehmarn-Belt“, deren fünf Teilnehmer auf addierte 292 Lebensjahre kamen. Sie vertrauten auf Technik statt Kraft. Mit einem geschickt eingesetzten Joker verdoppelten sie die elf Punkte für die zweitbeste Zeit beim Baumstammsägen. Die Mädchen der „Fantastic 5“ aus Schönwalde kamen zwar nur auf 64 Punkte, trafen aber am besten die Öffnung einer Wasserflasche mit einem Bleistift.

Schönwaldes Bürgermeister Hans-Alfred Plötner, selbst als Punktrichter aktiv, dankte den vielen Helfern für ihr Engagement und überreichte auch den Wanderpokal verbunden mit der Freude auf die Titelverteidigung im kommenden Jahr.





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