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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 02:44 Uhr

Oldenburg setzt auf die Stadtwerke

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stadtwerke Oldenburg GmbH erhält die Konzession für die Stromversorgung

von
erstellt am 11.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung ist schon ein paar Wochen alt – jetzt folgte die Vertragsunterzeichnung: Die im Vorjahr frisch gegründete Stadtwerke Oldenburg in Holstein GmbH erhielt die Konzession für die Stromversorgung der Stadt. Damit setzen die Stadtwerke Eutin, die an der Neugründung beteiligt sind, ihre Geschäftsausweitung im Kreisnorden fort.

Im Oldenburger Rathaus setzte Stadträtin Annette Schlichter-Schenck ihren Namenszug unter das Vertragswerk. Ebenfalls unterzeichneten Bürgermeister Martin Voigt, in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Stadtwerke Oldenburg, und als weiterer Geschäftsführer Marc Mißling, der im Hauptberuf die Stadtwerke Eutin lenkt.

Oldenburgs stellvertretende Bürgermeisterin Annette Schlichter-Schenck äußerte sich sehr zufrieden: „Auf der Grundlage der zuvor festgelegten Auswahlkriterien erwies sich die Konzessionsvergabe an die Stadtwerke Oldenburg als am besten geeignete Alternative für unsere Stadt und ihre Stromnetzkunden – und als Gewährleistung für eine sichere, preisgünstige, effiziente, verbraucherfreundliche und umweltverträgliche Versorgung der Allgemeinheit.“

Das Auslaufen des bisherigen Stromkonzessionsvertrages war zuletzt am 15. Januar vor einem Jahr im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden. Daraufhin hatten zwei Unternehmen ihr Interesse am Abschluss eines neuen Vertrages mit der Stadt bekundet.

Schlichter-Schenck betonte mit Blick auf die juristischen Fallstricke bei Konzessionsvergaben, dass die Verantwortlichen der Stadt für die Auswahl eines künftigen Vertragspartners ein transparentes und diskriminierungsfreies Auswahlverfahren praktiziert hätten. Eine Arbeitsgruppe habe alle maßgeblichen Auswahlkriterien gewichtet und das Ergebnis allen Interessenten mit der Aufforderung zur Abgabe von Angeboten mitgeteilt.

Schlichter-Schenck: „Beim Kriterium Netzsicherheit wurde das heimische Unternehmen mit Blick auf zu erwartende Ausfallzeiten und Störungshäufigkeiten sowie die angestrebte Instandhaltungs- und Investitionsstrategie besser als der Mitbewerber eingeordnet.“ Auch im Hinblick auf den Netzservice und die Kundennähe sowie für eine effiziente, preisgünstige und verbraucherfreundliche Versorgung seien die Stadtwerke Oldenburg ebenfalls aufgrund zu erwartender tendenziell eher sinkender Netzentgelte gegenüber dem Mitbewerber zu bevorzugen gewesen.

Das enge Miteinander der Stadtwerke Eutin und Neustadt mit den im vergangenen Jahr neu gegründeten Stadtwerken Oldenburg in Holstein gilt den Beteiligten „als Beweis für die hervorragende Kooperation der drei Nachbarstädte“. Die Unternehmen aus Eutin und Neustadt sind mit jeweils 25 Prozent an den Stadtwerken Oldenburg beteiligt. 50 Prozent der Anteile hält die Stadt selbst.

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