Oldenburg beteiligt Eutin am Stadtwerk

 Stromnetze in kommunaler Hand heißt die Devise  in Oldenburg.
Stromnetze in kommunaler Hand heißt die Devise in Oldenburg.

Stadtwerke Eutin und Neustadt sitzen bei Oldenburgs Neugründung mit im Boot

shz.de von
31. Mai 2013, 03:59 Uhr

Oldenburg | Die Rekommunalisierung der Energieversorgung in Ostholstein schreitet voran: Nach den Städten Heiligenhafen und Fehmarn hat gestern im Nordkreis auch Oldenburg die Gründung eines eigenen Stadtwerkes in die Wege geleitet. An der neuen GmbH beteiligt sind auch die Stadtwerke Eutin und Neustadt.

"Oldenburg verfolgt weiter konsequent den Weg zu eigenen Stadtwerken", betonte Bürgermeister Martin Voigt bei der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages. Die Gründung einer entsprechenden Stadtwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) war im Winter im Stadtrat mehrheitlich beschlossen worden.

Bisher ist die Eon Hanse für die Stromversorgung in Oldenburg zuständig, nachdem die Stadt vor gut drei Jahrzehnten ihr kommunales Versorgungsunternehmen an die damalige Schleswag veräußert hatte. Die Rückkehr zur Nutzung der Kompetenzen regionaler Versorger sei ein "wichtiger Schritt in die richtige Richtung", so Voigt. Mit den Stadtwerken Eutin und Neustadt habe Oldenburg "zuverlässige Vertragspartner" gewonnen.

Neustadts Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider sieht ein enges Miteinander der Stadtwerke der drei Nachbarstädte als vorteilhaft für die Bürger an. Ähnlich sagte es Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz: "Alle reden von Regionalisierung - wir praktizieren sie."

Ein wichtiges Ziel sei die dezentrale Erzeugung regenerativer Energien.

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