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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 00:22 Uhr

OHA-Podiumsdiskussion: Konträre

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Einladung des Ostholsteiner Anzeigers folgten mehr als 200 Eutiner. Sie nutzten die Gelegenheit, über offene Fragen und Gerüchte

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2014 | 11:29 Uhr

„Das ist der schönste Saal, den ich kenne“, merkte Bauamtsleiter und LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt beim Betreten der Aula des Voß-Gymnasiums an. Björn Schladetsch, Hausmeister der Schule, hatte ein gutes Stück Arbeit geleistet, den Charme des Saales zu unterstreichen: Schwarzes Samt am Podium und Bühnenbeleuchtung sorgten Mittwochabend für ein angenehmes Ambiente.

Vielleicht nahm das Einfluss auf den Verlauf der gut zweistündigen Veranstaltung. In der ging es inhaltlich nicht unbedingt um Harmonie, sondern es waren konträre Meinungen und auch unliebsame Fakten zu erwarten. Aber es wurde eine bemerkenswert sachliche Diskussion, durchaus mit leidenschaftlich vorgetragenen Meinungen, aber keine persönlichen Unterstellungen oder gar Beleidigungen.

Mit dem Gefühl, dass es höchste Zeit war für ein Gespräch über offene Fragen und Gerüchte zur Landesgartenschau 2016, Stadtentwicklung und zum „Haus des Gastes“ lag die Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers offensichtlich richtig. Über 200 Menschen bildeten ein beeindruckendes Forum für die Podiumsdiskussion. Und es war eine in ihrer Haltung erstaunlich ausgewogene Versammlung: Die Forderung zum Beispiel, das „Haus des Gastes“ zu erhalten, erhielt genau so viel Applaus wie die Überzeugung, dass dieses Gebäude angesichts einer fehlenden Nutzung und des an anderen Stellen sinnvoller verwendeten Geldes besser abgerissen werden sollte.

Am Ende der Veranstaltung gab es viele, die erleichtert waren, dass es kein Tribunal geworden war. Mancher Gartenschaubefürworter hatte durchaus befürchtet, dass es zur kollektiven und massiven Bekundung von Unmut kommen könnte.

Nicht nur die Sachlichkeit wurde wahrgenommen, auch die Fülle von Themen, die in verhältnismäßig kurzer Zeit erörtert wurden. Der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein, Claus Matthiensen, fasste es so zusammen: „Ich hab gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist, so kurzweilig war der Abend.“

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