Offene Ganztagsschule feiert Sommerfest – und ihr neues Zuhause

Spiel und Spaß haben hier jetzt ein neues Zuhause: Gestern wurde der Neubau der Offenen Ganztagsschule eingeweiht.
Spiel und Spaß haben hier jetzt ein neues Zuhause: Gestern wurde der Neubau der Offenen Ganztagsschule eingeweiht.

shz.de von
16. Juli 2015, 13:01 Uhr

Nicht nur das Sommerfest wurde gestern an der Gustav-Peters-Schule gefeiert – auch die Offene Ganztagsschule (OGS) kann am Standort Blaue Lehmkuhle nun die langersehnten Räumlichkeiten beziehen: Ein 210 Quadratmeter großer Neubau wurde am Nachmittag feierlich seiner Bestimmung übergeben.

„Besser, als in Kinder zu investieren, kann man nicht investieren“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz. 420  000 Euro hat die Stadt in den Erweiterungsbau auf dem Schulhof investiert. Die 159 Kinder der Ganztagsschule können nun in drei großen Räumen – einem Bastel-, Ruhe- und Bewegungsraum – die Nachmittage verbringen. Und müssen zum Gang zur Toilette nun nicht mehr bei Wind und Wetter über den Schulhof ins Hauptgebäude laufen, sagte OGS-Leiterin Anke Löhndorf – denn (behindertengerechte) Sanitäranlagen sind ebenfalls im Neubau vorhanden.

An die Zeiten des Container-Provisoriums erinnerte Schulleiterin Christine Ludwig in ihrer Festrede. Nachdem die Ganztagsschule in den 1990er Jahren – als eine der ersten im Land – auf Eltern-Initiative mit acht Schülern gestartet war, mussten die Kinder im weiteren Verlauf immer enger zusammenrücken – denn das Betreuungsangebot wurde immer mehr in Anspruch genommen und weiter ausgebaut. Bis heute.

Auch wenn der Neubau bereits seit April fertig gestellt ist: So richtig loslegen können die Kinder wie der Träger (die Johanniter) erst, wenn das nötige Mobiliar angeliefert wurde. Und dass soll in den Sommerferien passieren, sagte Schulleiterin Ludwig.

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