Nur in der zweiten Halbzeit gleichwertig

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HSG Holsteinische Schweiz kassiert 8:14-Niederlage gegen Fockbeck/Nübbel

shz.de von
21. September 2015, 12:46 Uhr

Die Vorbereitung war intensiv und der Gegner aus der Qualifikationsrunde zur Schleswig-Holstein-Liga gut bekannt. Trotzdem unterlag die weibliche Jugend B der HSG Holsteinische Schweiz in der SH-Liga der HSG Fockbek/Nübbel mit 8:14(2:8).

Durch technische Fehler und Nervosität war die HSG Holsteinische Schweiz nach 20 Minuten in einen 0:6-Rückstand geraten. Selbst eine Auszeit des Trainers Sven Petersen brachte keine entscheidende Wende. So wurden beim Stande von 2:8 die Seiten gewechselt.

Eine kurze aber heftige Halbzeitansprache von Sven Petersen brachte zumindest kurzzeitig zweimaligen Torerfolg für die Ostholsteinerinnen. Aber danach stellten sich die Fehler der ersten Halbzeit wieder ein. Auch das Wechseln der Spielerinnen auf verschiedene Positionen brachte keinen entscheidenden Erfolg. Es wurde zwar mutiger nach vorne gespielt, aber nun wurden reihenweise Chancen ausgelassen oder Bälle am Tor vorbei geworfen. Die anschließenden Tore brachten dann nur noch eine Ergebniskosmetik.

„Die Mannschaft hat nie ins Spiel gefunden“, erklärte Petersen nach dem Spiel. Es sei ihm unerklärlich, warum die Mannschaft derart viele technische Fehler gemacht habe, so dass Fockbek diese dann zu Toren habe nutzen können. In der zweiten Halbzeit habe zumindest die Deckung wieder einigermaßen funktioniert. „Zu unserem Glück hat Fockbek auch schlecht gespielt, ansonsten hätten wir sicher eine deutlich höhere Niederlage eingefahren“, sagte Petersen. Sein Fazit: „Es wird noch ein langer Weg zum ersten Sieg in der SH-Liga.“

Die Tore für die HSG Holsteinische Schweiz warfen Levke Petersen, Ann Elen Schapeter (je 3 Tore) und Lone Balzer (2 Tore).

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