Sommer-Wetter : Nur im Wasser waren noch Plätze frei

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Traumhaftes Wetter hat am Wochenende Tausende Kurzurlauber an Norddeutschlands Strände gelockt. Für viele wurden bei brütender Hitze kilometerlange Staus zur Geduldsprobe.

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21. Juli 2014, 06:00 Uhr

An den Küsten genossen die Urlauber das Sonnenbad, auf den Autobahnen bildeten sich kilometerlange Staus: Das sommerliche Wochenende hat Norddeutschland volle Strände, aber auch Blechlawinen auf den Straßen beschert. Ab der Hamburger Stadtgrenze ging es für die Reisenden auf der A1 nur im Schritttempo voran: Am Samstag staute sich der Verkehr dort auf einer Länge von bis zu 30 Kilometern, am Sonntag waren es dann zehn Kilometer. In den Badeorten brach teilweise der Verkehr zusammen, Parkplätze waren Mangelware – Liegeplätze am Strand letztlich auch. Nur in der Ostsee hatten die Sommergäste noch etwas Bewegungsfreiheit.

Mehrere Tausend Urlauber genossen etwa am Timmendorfer Strand oder auf der Ostseeinsel Fehmarn ein ausgiebiges Sonnenbad. Bei sommerlichen Temperaturen bot die Ostsee mit angenehmen 21 Grad Wassertemperatur eine willkommene Abkühlung. Auch die Vermieter von Strandkörben hatten Grund zur Freude. Schon zur Mittagszeit waren vielerorts fast alle Körbe belegt. In vielen Orten im Binnenland waren die Geschäfte in den Innenstädten hingegen deutlich leerer als sonst an Samstagnachmittagen.

Neben dem hohen Verkehrsaufkommen, bedingt durch die Ferienzeit und den samstäglichen Bettenwechsel in vielen Tourismusorten, führten diverse Baustellen zu dem zähen Verkehrsfluss. Auch auf etlichen Ausweichstraßen ging es nur langsam voran.

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