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Norbert Neu freut sich schon auf Dorffest und Vereinsjubiläum

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Er ist kein „Ureinwohner“. Und trotzdem gehört er zu den Urgesteinen des Dorfes: Norbert Neu. 36 Jahre führte er den Verschönerungsverein an, dem Dorfvorstand gehört er über 30 Jahre an – seit 2008 als Dorfvorsteher. Ebenso lange ist der passionierte Jäger im Vorstand des Hegerings Malente aktiv. Heute feiert Norbert Neu seinen 70. Geburtstag. Dem OHA erzählte er, wie es ihn nach Malkwitz verschlagen hat und was es alles für Aktivitäten in seinem Dorf gab.

Geboren wurde Norbert Neu in Obernwohlde. Seine Eltern hatten einen Bauernhof, den der Bruder übernahm. Nach seiner landwirtschaftlichen Ausbildung arbeitete Norbert Neu in einem Mischbetrieb in Schieren (Kreis Segeberg). Seine erste Stelle als Wirtschafter trat er nach seinem Abschluss bei der Landwirtschaftsschule in Lübeck 1965 auf dem Hof Friederichsen in Liensfeld an.

Drei Jahre später heiratete er seine Frau Hilde. „Wir wurden zusammen konfirmiert. Der Funke ist auf einem Ball in Zarpen übergesprungen“, erzählt Norbert Neu mit einem Schmunzeln. Einige Jahre später übernahm er bei Oskar Engel auf dem Malkwitzer Ingenhof die Aufgaben des Wirtschafters, die er bis zu seiner Rente vor sieben Jahre erfüllte.

Norbert Neu ist aber immer noch gern gesehener Gast, Ratgeber und Helfer auf dem Ingenhof, wo mit Melanie Engel mittlerweile die dritte Generation aktiv ist.

„Damals war noch richtig etwas los in Malkwitz“, schwärmt Norbert Neu von Faschingsfesten für Erwachsene und Kinder, Frühlings- und Erntebällen und natürlich Kinderfesten. Und eine eigene Musikkapelle mit dem Spitznamen „Haselnuss-Kapelle“ gab es im Dorf. Die Leitung hatte Hans Lorenzen, sein Bruder Werner spielte Schlagzeug und Georg Tolk war der Klarinettist.

Später habe auch noch Hartmut Baldin mitgespielt. „Zum Fasching kamen auch viele Eutiner, so dass wir aufpassen mussten, dass die Malkwitzer auch einen Platz bekamen“, erinnert sich der Jubilar daran, wie begehrt die Dorffeste waren. Etwa Mitte der 1980er Jahre sei diese Tradition aber eingeschlafen. Zu der Zeit war Norbert Neu längst Vorsitzender des im Jahr 1967 gegründeten Verschönerungsvereins.

„Malkwitz ist unsere Heimat geworden. Um etwas Gutes für das Dorf zu tun, habe ich mich so gut wie möglich eingesetzt“, begründet der Dorfvorsteher sein jahrzehntelanges Engagement in Malkwitz. Unzählige Vorhaben übernahm der Verschönerungsverein mit Unterstützung der Dorfschaft. Die bis heute am meisten frequentierten Orte sind der Kinderspielplatz und die Badestelle am Krummsee.

„Ich habe immer darauf geachtet, eine junge Mannschaft zu haben“, betont Norbert Neu. 2012 legte er seinen Vorsitz im Verschönerungsverein in die Hände von Carsten Treder. Im vergangenen Jahr trat Norbert Neu ein zweites Mal als Dorfvorsteher an. Mit Blick auf eine 800-Jahr-Feier 2015 und das 50-jährige Jubiläum des Verschönerungsvereins im Jahr 2017 räumt Norbert Neu ein: „Da hätte ich nochmal Lust zu, das zu organisieren.“ Ideen dazu habe er schon einige.

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erstellt am 17.Feb.2014 | 16:59 Uhr

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