Malente : Nix zu Meckern beim Bauernmarkt

Die Ziegen waren besonders beim Nachwuchs sehr begehrt und ließen gern streicheln und füttern. Fotos: Ahrens
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Die Ziegen waren besonders beim Nachwuchs sehr begehrt und ließen gern streicheln und füttern. Fotos: Ahrens

Zahme Tiere, buntes Programm und Leckereien für jeden Geschmack gab es am Wochenende rund um die Tews-Kate

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12. September 2011, 10:45 Uhr

Der Malenter Bauernmarkt rund um die Tews-Kate war auch im 16. Jahr ein voller Erfolg. Dem Motto "eten - drinken - klönen" folgten die Besucher an beiden Tagen und nutzten die bunt gemischte Händlermeile, kulinarische Angebote und ein musikalisches Abendprogramm.

"Das Wetter war optimal, unter den Ausstellern herrschte eine tolle Stimmung, und vor allem war der Markt wieder sehr gut besucht", war das Resümee von Heike Lehmann, die den Traditionsmarkt seit Jahren mitorganisiert. Die gute Mischung der Angebote und etliche Aussteller, die seit Beginn mit dabei sind, sei der Grund für die Beliebtheit des Bauernmarktes, erläuterte Lehmann.

Zu den Stammgästen des Marktes gehörten beispielsweise der Hegering Malente, der Verein "Futura Baltica" und der Waldkindergarten. Die Wildbratwurst am üppig dekorierten Stand vom Hegering Malente gehörte für viele Besucher ebenso wie der frisch gepresste Apfelsaft bei den Mitgliedern von "Futura Baltica" zum "Muss". Für den Kinderspaß zeichnete der Waldkindergarten mit handwerklichen Aktionen und dem beliebten Stockbrotrösten am Lagerfeuer verantwortlich. Und beim BUND konnte der Nachwuchs eigene Insektenhotels bauen.

"Das ist hier ein richtiger Bauernmarkt mit Angeboten, die prima dazu passen", sagte Magda Müller aus Kiel. Sie deckte sich, wie auch viele andere, mit erntefrischen Rüben, Rot- und Weißkohl sowie Kartoffeln ein und kaufte Räucherwaren für einen schmackhaften Eintopf.

Für deftige Holsteiner Verpflegung sorgten die gastronomischen Betriebe mit Gegrilltem, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Rübenmus und Fliederbeersuppe. Und am begehrten Kuchen- und Tortenbuffett der Landfrauen und vom Bauernhof-Café Radlandsichten mussten Leckermäuler mal wieder Schlange stehen. Frei nach dem Spruch "heute bleibt die Küche kalt" wurden zusätzliche Portionen für den nächsten Tag mit nach Hause genommen.

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