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Ostholstein : „Niklas“ wirbelt Ostholstein durch

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Orkantief „Niklas“ ist zwar abgezogen, es bleibt aber stürmisch. Jetzt hat das Aufräumen begonnen.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2015 | 14:27 Uhr

Aufgrund des Orkans „Niklas“ kam es auch in der Region Ostholstein zu einer Vielzahl von Polizeieinsätzen. Die Bilanz: etwa 140 Mal mussten die Rettungskräfte ausrücken, in Lübeck wurde eine Person leicht verletzt.

In Ostholstein blieb es meist bei abgebrochenen Ästen und umgeknickten Bäumen. In Oldenburg allerdings lösten sich an einem Hochhaus im Stadtbereich in zirka zehn Meter Höhe mehrere Platten der Außenfassade. Aufgrund der Höhe und des anhaltenden Sturms konnte die Feuerwehr nicht eingreifen. Der Bereich wurde abgesperrt.

Als sehr ungewöhnlich bezeichnete Frank Böttcher vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation den Zeitpunkt von „Niklas“ im Frühjahr. „Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat es ein so schweres Orkantief so spät in Mitteleuropa noch nicht gegeben.“ Böttcher erwartete nicht, dass die Sturmböen am Mittwoch noch größere Schäden anrichten. Er warnte jedoch für den Donnerstagmorgen vor Straßenglätte. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sei mit Nachtfrost zu rechnen.

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