Niels Schwarz geehrt

Schulverband würdigt über 40 Jahre Engagement für die Friedrich-Hiller-Schule

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20. November 2013, 00:35 Uhr

29 Jahre lang war Niels Schwarz Rektor der Schule in Schönwalde, 1970 noch an der alten Dorfschule und seit 1973 an der Dörfergemeinschaftsschule, der heutigen Friedrich-Hiller-Schule. 1999 ging er zwar in Ruhestand, aber von 2004 bis Frühjahr 2013 war er als Bürgermeister der Gemeinde Kasseedorf Vorsteher
der Schulverbandsversammlung. In dessen Versammlung in der vergangenen Woche wurde Niels Schwarz durch die Schulleitung und die neue Verbandsvorsteherin Angela Hüttmann für sein über vier Jahrzehnte langes Engagement für den Schulstandort Schönwalde geehrt.

Meike Becker war sicher: Niels Schwarz habe der Schule Zeit geschenkt wie kein zweiter. Die kommissarische Schulleiterin bekannte, wie sehr sie seine Arbeit und die daraus resultierenden Erfolge schätze. Sie überreichte als besonderes Dankeschön das erste Exemplar des Jubiläumsheftes zum 40-jährigen Bestehen der Schule. Christina Weimann, die Meike Becker in der Leitungsaufgabe unterstützt, ergänzte das Präsent mit einer Flasche Wein, Schulverbandsvorsteherin Angela Hüttmann überreichte einen Gutschein für Lesestoff.

Schwarz bedankte sich für die Fortführung seiner Arbeit durch die folgenden Rektoren, die dafür sorgten, dass die Schule zum Dorf gehöre. Das sei ein nicht zu vernachlässigender Aspekt für die Zukunft der Schule.

Eine schlechte Nachricht hatte Meike Becker dazu in ihrem Bericht: Der Kastanienhof aus Oldenburg, der derzeit drei Klassen in der Friedrich-Hiller-Schule unterrichtet, werde diese auslaufen lassen und zum neuen Schuljahr keine Einschulung in Schönwalde vornehmen.

Angesichts zahlreicher bevorstehender Entscheidungen für die Schule und einer unbedingt erforderlichen Regelung der morgendlichen Verkehrssituation rund um die Schule waren sich Angela Hüttmann und ihre Stellvertreterin Regina Voß einig, dass ein runder Tisch sinnvoll wäre. Diesen Wunsch teilte die Verbandsversammlung uneingeschränkt.

Der Schulverband entschied zudem, die Mittagsverpflegung von Tiefkühlware auf frisches Essen eines Lieferanten aus Neustadt umzustellen. Eine mehrwöchige Testphase gemeinsam mit dem evangelischen Kindergarten sei gut gelaufen, berichtete Susanne Frenke. Die Kosten pro Essen sollen zunächst mit 2,70 Euro unverändert bleiben.

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