Niederlage macht den Timmendorfer Trainer sprachlos

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01. Dezember 2014, 10:38 Uhr

Der EHC Timmendorf läuft in der Eishockey-Oberliga weiter weit hinter den eigenen Ansprüchen her. Die „Beach Boys“ unterlagen am Sonntag vor nur 491 Zuschauern gegen den Tabellenzweiten Harzer Falken verdient mit 2:4(1:2, 0:0, 1:2) Toren und rangieren weiter auf dem siebten Tabellenplatz.

Trainer Henry Thom standen wieder die genesenen Verteidiger Marcus Klupp sowie Jesper Delfs zur Verfügung. Dennoch begannen die Timmendorfer nervös, während die Harzer Falken von der ersten Minute an zielstrebiger agierten. Die Gäste nutzten die erste Überzahlsituation in der fünften Minute zum 0:1 und legten in der 14. Minute, ebenfalls in Überzahl, das 2:0 nach. Kurz darauf verkürzte Patrick Saggau auf 1:2, als ein Braunlager auf der Strafbank saß.

Das Mitteldrittel verlief torlos, obwohl Braunlage gleich drei Strafzeiten kassierte, die die Timmendorfer jedoch nicht nutzten. In der letzten 20 Minuten keimte noch einmal Hoffnung auf, als Jason Horst in der 50. Minute in Überzahl der Ausgleich gelang. Die Harzer Falken antworteten jedoch postwendend und sorgten zwei Minuten vor Schluss mit dem 4:2 für die Entscheidung. Zu diesem Zeitpunkt stand Voitech Suchomer bereits unter der Dusche. Er kassierte nach einem überflüssigen Foul mit dem hohen Stock zurecht eine Spieldauerstrafe und ist damit am nächsten Freitag in der Partie gegen den HSV gesperrt.

„Unser Sieg ist verdient, weil wir den größeren Willen hatten. Den Unterschied hat außerdem das bessere Powerplay ausgemacht“, sagte Falken-Trainer Bernd Wohlmann, während Henry Thom, nicht das erste Mal, nicht mit der Presse sprechen wollte.

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