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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 05:33 Uhr

Niederlage besiegelt den Plöner Abstieg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2014 | 12:19 Uhr

Die Hypothek der drei Minuspunkte wog am Ende zu schwer. Nach der 1:3(1:1)-Niederlage des TSV Plön gegen den Eckernförder SV fehlen der Mannschaft von Trainer Maik Gabriel genau die drei Zähler, die ihr zu Saisonbeginn aufgrund einer zu geringen Anzahl an gemeldeten Schiedsrichtern abgezogen wurden (der OHA berichtete). Vor dem letzten Saiosnspiel in der Fußball-Verbandsliga Nordost beim TSV Klausdorf ist die Chance auf den Klassenerhalt nach den Siegen der Konkurrenz lediglich theoretisch. Drei Punkte und 21 Tore Rückstand dürften nicht mehr aufzuholen sein.

Dabei sah es anfangs nicht zwingend nach einer Plöner Niederlage aus. Plön zog sich zurück, machte die Räume eng und nahm die Zweikämpfe an. Der erste Konter der Gastgeber brachte ihnen nach acht Minuten die Führung ein. Tobias Wilfert scheiterte zunächst am ESV-Torhüter Torben Schmidt. Den Nachschuss verwandelte Jan Lukas Meyer zum 1:0. Die bedingt durch die Plöner Kontertaktik optisch überlegenen Gäste brauchten bis zur 24. Minute, um erstmals das Tor von Björn Alberts zu gefährden. Das Manko der Plöner bei hohen Bällen bescherte Eckernförde den Ausgleichstreffer. Tim Schikorr köpfte freistehend am langen Pfosten zum 1:1 ein. Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Einzig Plöns Kapitän Sören Balk, nach seiner Sperre erstmals wieder dabei, scheiterte nach 29 Minuten an Torben Schmidt. Die zweite Halbzeit war erst sieben Minuten alt, als Garbit Temirgan die Plöner mit dem 1:2 schockte. Die Gastgeber bemühten sich in der Folge um den Ausgleich, agierten im Angriff jedoch nicht zwingend genug. In der Nachspielzeit sah der eingewechselte Fynn Joswig nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte. Kurz darauf schloss Nicolas Lietz einen Konter zum 3:1(1:1)-Sieg des ESV ab.

Für den TSV Plön ist der Abstieg der Ligamannschaft in die Kreisliga doppelt bitter, kann doch die zweite Mannschaft als designierter A-Klassenmeister nicht aufsteigen. „Die Enttäuschung ist natürlich jetzt riesengroß. Der Verlust mehrerer Leistungsträger war nicht zu kompensieren. Dazu kam der Punktabzug, der uns immer in den Köpfen herumspukte. Die Mannschaft hat sich vor allem in der Rückrunde gut entwickelt, leider hat es nicht gereicht“, sagte Trainer Maik Gabriel.

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