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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 08:47 Uhr

Nick Schmahl verpasst Finale knapp

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Deutsche Jugendmeisterschaften der Leichtathleten: U18-Talent des PSV Eutin springt bei Titelkämpfen in Ulm 6,71 Meter weit

shz.de von
erstellt am 06.Aug.2017 | 21:05 Uhr

Neben der unerwarteten Goldmedaille durch Niklas Sagawe vom Polizei SV Eutin im Speerwerfen der Altersklasse U18 waren weitere fünf ostholsteinische Jugendliche im Donaustadion am Start. Die größten Medaillenaussichten hatte Jonas Langbehn vom Bosauer SV im Stabhochsprung, der Fünfter wurde

Der letztjährige U18-EM-Teilnehmer Jonas Langbehn war altersgemäß in die U20 Klasse aufgestiegen und begann den Wettkampf erfolgreich bei 4,55 Metern. Im zweiten Versuch flog er über 4,70 Meter und auch 4,80 Meter waren kein Problem für Langbehn, der erst vor drei Wochen seine Bestleistung bei den norddeutschen Meisterschaften auf fünf Meter gesteigert hatte. Doch bei 4,90 Meter lief es nicht mehr so gut. Zwei seiner Mitkonkurrenten nahmen auch die 4,90 Meter in Angriff und flogen gleich im ersten Versuch über diese Höhe. Langbehn scheiterte im ersten Versuch und war dann alleine bei dieser Höhe. „Das war nicht so förderlich, zumal Jonas die nächsten Sprünge relativ schnell hintereinander absolvieren musste“, meinte Landestrainer Hinrich Brockmann. Nach dem zweiten Fehlversuch hatte der Bosauer dann auch noch Pech.
„Da lief die Zeit herunter und Jonas hatte noch einmal Gegenwind, so dass er den Versuch zunächst abbrach“, erklärte Brockmann, der mit ansehen musste, wie sein Schützling, ohne abzuspringen durchlief. So blieb am Ende der fünfte Platz.

Knapp am Endkampf der besten Acht scheiterte Mika Jokschat vom PSV Eutin, und das gleich zwei Mal. Mit dem Diskus fehlten dem Eutiner mit 46,79 Metern als Zehnter genau wie im Kugelstoßen mit 15,60 Metern als Neunter rund ein halber Meter zum achten Platz. Sein Clubkamerad Daniel Garschke musste erkennen, dass Meisterschaftsrennen ihre eigenen Gesetze haben. Über 1500 Meter war er nicht in vorderer Linie dabei, als der Spurt angezogen wurde und fiel in der entscheidenden Phase schnell zurück. Mit 4:30,39 Minuten lief er knapp 20 Sekunden langsamer als seine Bestzeit.

Nick Schmahl vom TSV Heiligenhafen konnte sich im Feld der 25 Weitspringer gut behaupten und kam mit seiner bisher zweitbesten Weite von 6,71 Metern auf den 14. Platz. 6,85 Meter hätten zum Finale gereicht. Das sollte für ihn, Jokschat und Garschke im nächsten Jahr erreichbar sein, denn das Trio gehört noch dem jüngeren U18-Jahrgang an und kann auch 2018 noch in dieser Altersklasse an den Start gehen.

Der sechste Ostholsteiner darf im nächsten Jahr bei Jugendmeisterschaften nicht mehr dabei sein. U20-Sprinter Christian Anderson vom PSV Eutin, der sich erstmals für deutsche Jugendmeisterschaften qualifiziert hatte, kam über beide Sprintstrecken dicht an seine Bestmarken heran und feierte dabei auch einen kleinen Erfolg. Über 200 Meter qualifizierte sich der Eutiner nach 22,47 Sekunden im Vorlauf für das B-Finale und feierte dort mit dem sechsten Platz in 22,46 Sekunden einen feinen Abschluss. Zuvor verfehlte er über 100 Meter in 11,12 Sekunde seine Bestleistung nur um eine Hundertstelsekunde. „Ich will im nächsten Jahr zum ersten Mal unter elf Sekunden laufen“, blickte
der trainingsfleißige Auszubildende bereits auf die Leichtathletiksaison 2018.

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