„Nicht nur fürs Auge, auch für die Seele“

Temorärer Hingucker: Das „Gaya-Kreuz“.
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Temorärer Hingucker: Das „Gaya-Kreuz“.

„Gaya-Kreuz“ dänischer Künstlerinnen heute im Tischbein-Garten zu erleben

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13. Juni 2014, 16:01 Uhr

Beet-Einfassungen? Nein. Kunst! Spaziergänger am Schloss wunderten sich gestern, was vier dänische Künstlerinnen auf dem Schlossvorplatz aufbauten. Aus 175 Steinen legten die Mitglieder der Künstlergruppe Aumgenesis ein „Gaya-Kreuz“. Das Ganze ist ein Mikroprojekt aus dem Programm „Kultur-Link“ mit dem Titel „Land-Art am Mönchsweg“. Dabei haben sich dänische und deutsche Künstler getroffen, sind am Mönchsweg gewandert und haben Steine für das christliches Kreuz-Symbol bemalt. Jetzt werde das Ganze in Eutin wiederholt, sagte Margit Neumann-Thomsen gestern. „Nicht nur fürs Auge, auch für die Seele“ sei die Installation, denn in stiller Meditation können Interessierte auch durch das Kreuz wandeln.

Die Kunst in – hier wortwörtlicher – Steinwurfweite zum Schloss wurde gestern Abend bereits wieder abgebaut. Das Temporäre sei aber Teil der Aktion, so Neumann-Thomsen. Heute wird das Stein-Kreuz im Tischbein-Garten erneut aufgebaut. Die Ostholsteiner sind im Rahmen der „Tage der offenen Ateliers“ eingeladen, die weißen Steine in der Zeit von 11 bis 17 Uhr zu bemalen. „Wir sind gespannt auf die deutsche Kreativität“, sagt Neumann-Thomsen und freut sich auf die „spezielle Art“ der deutschen Malerei.

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