Metropolregion : "Nicht länger abseits stehen"

Burkhard Klinke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, weist darauf hin, dass die SPD die Aufnahme in die Metropolregion schon 2006 beantragt habe.

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30. Juli 2011, 11:35 Uhr

eutin | Im Gegensatz zu seinem CDU-Kollegen Ulrich Rüder ist Burkhard Klinke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, nicht überzeugt, dass die Aufnahme des Kreises Ostholstein in die Metropolregion Hamburg unabdingbar mit dem Bau einer festen Belt-Querung verknüpft sei. In einer Pressemitteilung weist Klinke zum wiederholten Male darauf hin, dass die SPD schon 2006 die Aufnahme des Kreises in die Metropolregion beantragt habe.

Nachdem endgültig klar geworden sei, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Landes grundsätzlich zwischen den Metropolen Hamburg und Kopenhagen vorangetrieben werden solle, könne Ostholstein hier nicht länger abseits stehen, schreibt Klinke. Nicht nur die geographische Lage, besonders auch die Tourismusförderung mache eine Zusammenarbeit mit Ostholstein notwendig. Klinke: "Nach wie vor ist die Lübecker Bucht so etwas wie der ,Hausstrand Hamburgs, und eine intensive Mitarbeit zum Beispiel in den Facharbeitsgruppen Tourismus, Siedlungsentwicklung, Naturhaushalt, Verkehr und Klimaschutz ist längst angefragt."

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