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Neun neue Lehramtsanwärter für Schulen im Kreis Plön

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 14.Feb.2017 | 23:02 Uhr

Wer im Kreis Plön geboren und aufgewachsen ist, kommt gern wieder hierher zurück. Das zeigte sich im Kreishaus bei der Vereidigung von neun jungen Anwärtern für das Lehramt an Schulen im Kreisgebiet. „Eine schönere Werbung kann es nicht geben“, begrüßte Schulrat Stefan Beeg die Frauen und Männer.

Fünf der Referendare, von denen die meisten in Flensburg studiert haben, seien „Kreiskinder“: Kira Lilienfein aus Preetz zum Beispiel geht an die Plöner Breitenau-Grundschule oder Tobias Jahn aus Laboe, der an der Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz unterrichtet. Alle neun hatten sich nach Schleswig-Holstein beworben.

„Sie haben einen großen Meilenstein geschafft und werden 18 Monate lang eigenverantwortlich Unterricht erteilen“, hob Landrätin Stephanie Ladwig die Gestaltungsspielräume hervor, die sich durch neue Medien ergäben. Auch ließen sich Themen umsetzen, die die jungen Lehrer privat interessieren. Sie könnten eigenes Denken umsetzen. Das unterscheide sie von früheren Generationen. Ladwig betonte die Verantwortung der Anwärter und deren prägende Wirkung auf die Kinder. In dem verantwortungsvollen Beruf seien Präsenz, Ausstrahlung, Psychologie, Intuition, Gespür und Verständnis gefragt.

Gute Zukunftschancen für den Einstieg nach der zweiten Prüfung prophezeite Schulrat Stefan Beeg: „Sie haben die Wahl, wo Sie sich bewerben und Ihren Beruf ausüben möchten. Es werden sehr viele neue Lehrkräfte gebraucht. Schauen Sie optimistisch in die Zukunft.“ Im Kreis Plön gebe es hochkompetente Ausbildungskräfte, die junge Kollegen verantwortungsvoll begleiten. „Sie werden auch düstere Kinderschicksale kennenlernen und die Erfahrung machen, dass ein Lehrer die einzig positiv besetzte Erwachsenenfigur im Leben eines Kindes sein kann. Damit müssen Sie lernen umzugehen und lernen, dass der Beruf auch Schattenseiten haben kann.“ Die Schullandschaft sei vorzeigbar, gut strukturiert und aufgestellt und baulich und räumlich in einem zufriedenstellenden Zustand. Beeg: „Nicht immer ein Hort der Glückseligkeit, aber ein guter Standort, um die Ausbildung zu beenden.“ Es ginge nicht darum, einen Job zu erfüllen, die Arbeit habe prägenden Charakter für die Zukunft der Kinder. „Sie sind dafür verantwortlich, dass die Kinder eine erfolgreiche, glückliche Schulkarriere haben, und ich wünsche Ihnen Nervenstärke, Freude am Umgang mit Ihnen anvertrauten Schülern und ein glückliches Händchen bei Entscheidungen und in der Kommunikation mit Eltern und Kollegen.“ 

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