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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 11:30 Uhr

Eutin : Neueste Trends in Grün für Zuhause

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Elf Hausgärten werden vorbereitet – eine Mischung aus Eliteschau der Gartenbetriebe und machbaren Ideen fürs Eigenheim.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2015 | 11:15 Uhr

Sie sind das „Herzstück“ einer Landesgartenschau (LGS), der „Besuchermagnet“, ein „Publikumsliebling“ – die Redner fanden beim offiziellen Spatenstich für die Hausgärten, die ab sofort auf dem LGS-Gelände hinter dem Forsthof entstehen, viele Synonyme.

Der Grund: Sie sollen weit mehr sein als das klassische Schaustück einer jeden LGS, auf dem sich die Gala-Betriebe austoben. Im Gegenteil: Die zwölf Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau des Landes (FGL) sind angehalten, auf dem rund 2500 Quadratmeter großen Areal inmitten des Gartenschaugeländes in elf verschiedenen Hausgärten die komplette Bandbreite des landschaftsgärtnerischen Könnens so zu präsentieren, dass die Ideen im eigenen Garten leicht umzusetzen sind. Neben den aktuellen Garten- und Gestaltungstrends, die in ganz klassischen Gärten wie dem Rosen- und dem Bauerngarten gezeigt werden, soll es auch einen Wellness-Garten geben. Zur LGS stehen die Experten für die Pflege- und Pflanzberatung zur Verfügung.

Staatssekretärin Dr. Silke Schneider, die stellvertretend für Umweltminister Robert Habeck nach Eutin gekommen war, zeigte sich beeindruckt ob des sichtbaren Fortschritts. Schneider: „Es braucht viel Mut, Tatkraft und Entschlossenheit, sich für eine LGS zu entscheiden. Die Rosenstadt war schon immer ein besonderer Ort, aber Eutin wird künftig ein noch größerer Anziehungspunkt in der Holsteinischen Schweiz sein.“ Das besondere an dieser LGS sei, dass sie nicht auf der grünen Wiese entstehe wie so viele andere, sondern das Gelände bis in das Herz der Stadt reiche. Dies betonte auch Mirko Martensen, Präsident des FGL. Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz nickte dabei zustimmend: „Es ist ein knüppelharter Weg, aber es zeigt sich auch, dass es sich im Norden lohnt, den Kurs zu halten.“ An die Staatssekretärin gerichtet: „Eine LGS zu veranstalten ist ein hohes Risiko. Da wäre es schön, wenn das Land mehr Gartenschauen will, wenn es einen Topf für Bewerber gäbe.“ In Eutin sei die LGS ein wichtiger Motor für die Stadtentwicklung. „Fast 90 Prozent der Dinge, die wir hier bauen, bleiben erhalten“, betonte Schulz. Nach dem offiziellen Startschuss für die Stadtsanierung im Juni am Bahnhofsvorplatz begann mit dem kleinen Festakt gestern der Endspurt für die LGS.

Die LGS unterstützt den FGL finanziell. Der Großteil der rund 350  000 Euro, die hier verpflanzt und verbaut werden sollen, wird von den Betrieben getragen.

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