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Neues Rufbus-Modell im Kreis Plön kann bis Ostholstein ausstrahlen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Über rund 120 Gäste und jede Menge Zustimmung freuten sich der CDU-Kreisvorsitzende Werner Kalinka und Heikendorfs Bürgermeister Alexander Orth (SPD) bei der Vorstellung des Rufbus-Modells in Probsteierhagen. Stark vertreten war die kommunale Familie mit zahlreichen Repräsentanten aus den Städten und Gemeinden. Mit Amtsvorsteher Eckhard Jensen („Ran an den Speck“) waren sich die Zuhörer einig: Jetzt muss es an die Umsetzung gehen!

Thomas Brechtel, geschäftsführender Gesellschafter des europaweit in der Logistik führenden Technologieunternehmens FLS, präsentierte das Konzept. So können in Echtzeit attraktive, flexible Beförderungsangebote, anpassbar auf den jeweiligen Bedarf, gemacht und damit Verbindungen deutlich optimiert werden. Der Fahrgast wird an seiner Haustür abgeholt, was nicht nur mehr ÖPNV-Attraktivität, sondern auch mehr Sicherheit bedeutet.

Zielgruppe sind alle Bürger, vor allem aber jene, die kein Auto haben oder darauf verzichten wollen. Ein Modell für alle Generationen und eine Antwort auf den demografischen Wandel. Gemeinden und Regionen können besser und flexibler angebunden werden. Ein sehr attraktives Angebot auch für „Querverbindungen“ wie zum Beispiel zwischen Heikendorf und Schönkirchen. Umsetzbar wären auch Verbindungen aus dem Kreis Plön nach Kiel, Neumünster oder Eutin.

Nach Aussage von VKP-Geschäftsführer Friedrich Scheffer braucht auch die VKP neue Angebote, um die Attraktivität zu steigern. Natürlich sei dies auch mit Kosten verbunden: „Das alles wird es nicht umsonst geben.“ Scheffer hob die Chancen des Modells dort hervor, „wo ein normaler Bus sich nicht rechnet“. Er ermunterte: „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Politik des Kreises den einen oder anderen Euro in die Hand nimmt,
um in überschaubarer Zeit
zu einem ÖPNV-Konzept zu kommen, was dem Kreis Plön gerecht wird.“

In der lebhaften Diskussion wurden zahlreiche Aspekte angesprochen: Der Preis, die Funktionsweise des Systems, das Zusammenwirken mit der VKP, eine mögliche Zeitachse zur Umsetzung dieses Projekts sowie die Begleitung durch Land und Bund. Denn: Das ÖPNV-Modell könnte natürlich auch in anderen Regionen und Kreisen umgesetzt werden.

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erstellt am 13.Feb.2015 | 12:46 Uhr

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