Aus der heimischen Wirtschaft : Neuer Schwung für die Gremsmühle

Freuen sich auf die heutige Neueröffnung: Betreiber Wolfgang Nittritz  (rechts) sowie das Küchenteam Berth Bartling und  Petra Wulf. Foto: Schröder
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Freuen sich auf die heutige Neueröffnung: Betreiber Wolfgang Nittritz (rechts) sowie das Küchenteam Berth Bartling und Petra Wulf. Foto: Schröder

Wolfgang Nittritz hat das Restaurant in dem historischen Gebäude an der Schwentine komplett renoviert.

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11. Februar 2011, 12:18 Uhr

Die Gremsmühle kommt wieder richtig auf Touren. Bereits seit 2009 betreibt der Malenter Gastronom Wolfgang Nittritz im Keller des Gebäudes den "Schwentinekeller". Heute (11. Februar) um 17 Uhr wird der 48-jährige Kaufmann auch das Restaurant des historischen Gebäudes wieder eröffnen. Ein halbes Jahr lang hat Nittritz die Gaststätte komplett renoviert: "Mit 90 Prozent Eigenleistung und viel Liebe zum Detail", sagt der gebürtige Eutiner, der außerdem seit 15 Jahren das Café und den Kiosk in der Malenter Mühlenberg-Klinik betreibt.

Wer die "alte" Gremsmühle noch von innen kennt, sieht sofort, dass sich das Ambiente komplett verändert hat. Frische Farben bilden mit einem rustikalen, aber nicht altdeutsch wirkenden Mobiliar eine einladende Kombination für bis zu 30 Gäste. An seinem Platz blieb im Gastraum nur der Kamin. Die Restaurantleitung wird Nittritz Lebensgefährtin Birgit Pawels (45) übernehmen, in der Küche wirbelt Chefkoch Berth Bartling, unterstützt von Beiköchin Petra Wulf.

Auf der Speisekarte findet sich eine "internationale Küche mit mediterranem Einschlag" - im mittleren Preissegment: "Gehoben, aber nicht abgehoben", sagt Nittritz. Dabei lege er Wert auf die Verwendung frischer Zutaten. "Wir verwenden keine Fertigprodukte." Den Umfang der Speisekarte hat der Küchenchef bewusst begrenzt, spezielle Wünsche werden aber auf Anfrage gern erfüllt. "Frag einfach, was möglich ist machen wir", lautet sein Motto. Wer will, kann die Räume der Gremsmühle (einschließlich Tanzbar) auch für geschlossene Gesellschaften buchen.

2009 hatte Nittritz den Schwentinekeller gepachtet. Die Tanzbar schlug beim Publikum so gut ein, dass der Gastronom im vergangenen Jahr "Ja" sagte, als ihm das Ehepaar Kindt die Gremsmühle zum Kauf anbot. Die Renovierung des Restaurants soll deshalb noch nicht der Schlusspunkt sein. Nittritz hat bereits die Neueröffnung des Hotels fest im Blick. Im nächsten Jahr sollen wieder 22 Betten für Gäste bereitstehen.

Rosige Aussichten für den geschichtsträchtigen Standort. Schon 1280 war hier eine Mühle in Betrieb und das Mühlrad - beim Blick durch ein Fenster im Schwentinekeller zu sehen - ziert immerhin das Malenter Wappen. Seit dem 18. Jahrhundert hatte die Gremsmühle auch das Krug- und Schankrecht. Diese Tradition erlebt nun eine neue Blüte.

Die Gremsmühle ist täglich außer Montag ab 17 Uhr geöffnet (von Ostern an ab 12 Uhr), die Tanzbar "Schwentinekeller" (freitags und sonnabends mit DJ und Livemusik) öffnet um 18 Uhr. Tischreservierungen werden unter Telefon 04523/ 2425 entgegengenommen.

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