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Ostholstein : Neuer Propst in Ostholstein gewählt

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Synode des Kirchenkreises Ostholstein hat am Mittwochabend einen neuen Propsten gewählt. Das Amt übernimmt im Spätsommer Pastor Dirk Süssenbach aus Aumühle,

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erstellt am 02.Apr.2014 | 16:50 Uhr

Drei Bewerber traten gestern zur Wahl an, das Ergebnis war überraschend eindeutig: Dirk Süssenbach wird neuer Propst des Kirchenkreises Ostholstein. Der Pastor aus Aumühle (Herzogtum Lauenburg) erhielt gleich im ersten Durchgang mit 57 Stimmen die zur Wahl notwendige absolute Mehrheit der 88 Synodalen.

„Mit diesem deutlichen Votum hatte ich nicht gerechnet. Das ist guter Rückenwind für mein künftiges Amt“, strahlte der 42-jährige Geistliche in einer ersten Reaktion. Er wird im Spätsommer die seit einem Jahr vakante Nachfolge von Dr. Otto-Uwe Kramer in Neustadt antreten, zuständig vor allem für die geistliche Leitung der Propstei Oldenburg mit 17 Kirchengemeinden. Der Kirchenkreis Ostholstein wird von einer Doppelspitze geführt; in der Propstei Eutin mit 19 Gemeinden ist Propst Matthias Wiechmann noch bis November im Amt.

Ebenso wie Dr. Peter Wendt als Präses der Synode hielt auch Wiechmann mit seiner Zufriedenheit über die klare Entscheidung des Kirchenkreisparlaments nicht hinter den Berg: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallenJetzt weiß ich endlich, wen ich als Kollegen noch an meine Seite bekomme.“

Zugleich würdigte Wiechmann den fleißigen und niveauvollen Einsatz der beiden anderen Bewerber. Wie Süssenbach hatten sich auch der 52-jährige Pastor Jörg Arndt aus Havetoft und Pastor Michael Jastrow (50) aus Kropp (beide im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg zu Hause) Hoffnungen auf einen beruflichen Wechsel nach Ostholstein gemacht. Arndt verbuchte 20 Stimmen, Jastrow 10 Stimmen aus der Synode. Beide waren mit die ersten, die dem Sieger Glück für seine neue Aufgabe wünschten, zeigten aber auch offen ihre Enttäuschung.

Die Mitglieder der Synode hingegen wirkten überwiegend erleichtert. Zweimal schon waren sie im Jahr zuvor angetreten, einen Nachfolger für Propst Kramer zu wählen, beide Male fehlte dem jeweils einzig vorgeschlagenen Kandidaten trotz mehrerer Abstimmungen die erforderliche Mehrheit. Die nächste Propstwahl ist allerdings schon terminiert: Am 25. Juni soll die Synode einen Nachfolger für Propst Wiechmann wählen, der im November in den Ruhestand treten wird. Kandidaten sind noch nicht bekannt.

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