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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 02:35 Uhr

Neuer Akt im Schilder-Drama

vom

Noch ist unklar, ob die Festspiele wirklich eine Werbetafel an der A 1 bekommen

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Eutin | Im Juli vergangenen Jahres schien die Sache die richtige Richtung zu nehmen. Da versprach der durch den Regierungswechsel in Kiel frisch ins Amt gekommene Verkehrsstaatssekretär Frank Nägele, Eutin dürfe an der A 1 mit einem wechselnden Schild sowohl für Altstadt und Schloss als auch für die Eutiner Festspiele werben. Dem war ein etwas bizarrer Streit zwischen der Stadt und dem damaligen CDU-Verkehrsminister Jost de Jager vorausgegangen, in dem dieser erst eine Genehmigung für die Wechselbeschilderung aussprach, dann aber wieder kassierte.

Nun, bald ein Jahr nach der Ankündigung Nägeles, steht das Thema im Kultur- und Tourismusausschuss am Mittwoch, 15. Mai, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses wieder auf der Tagesordnung. Das Werbeschild "Altstadt & Schloss Eutin" sei bereits fertig, die Fundamente seien gegossen, es solle in Kürze aufgestellt werden, heißt es in einer Verwaltungsvorlage der Stadt. Doch ob es mit dem Festspiele-Schild auch etwas wird, ist fraglich. Zwar liege "ein genehmigungsfähiges Layout" vor, wenngleich der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr dieses noch nicht genehmigt habe. Unklar ist aber, ob die Festspiele, so wie es die Stadt will, die "nicht unerheblichen Kosten" für den regelmäßigen Schilderwechsel tragen: "Es liegt bisher noch keine Kostenübernahmeerklärung der Festspiele vor", heißt es dazu in der Vorlage. Und es gibt noch mehr potenziellen Konfliktstoff: Denn die Beteiligten müssen sich noch darüber verständigen, wann welches Schild aufgestellt werden soll. Dies sei in gewisser Weise problematisch, heißt es weiter, weil sich die Hauptsaison von Schloss und Festspielen überschnitten. Etwas Zeit, die Angelegenheit zu regeln, bleibt ja noch: Die Festspiel-Saison beginnt am

10. Juli.

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