Neue Wege in ländlichen Regionen

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Ostholstein wird Teil von Bundes-Modellprojekt

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01. Dezember 2014, 17:00 Uhr

Für das
Modellvorhaben „Land(auf) Schwung“ wurden 39 Landkreise in allen Flächenländern Deutschlands als Bewerberregionen ausgewählt, die aufgrund des demografischen Wandels, ihrer Wirtschaftskraft oder der Gegebenheiten der Daseinsvorsorge vor besonderen Herausforderungen stehen. Ostholstein ist einer dieser Kreise.

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, hat gestern den Startschuss für das Modellvorhaben gegeben. Bei der Auftaktveranstaltung in Berlin sagte Schmidt: „Der Name des Modellvorhabens ist Programm: Wir setzen neue Impulse für Leben, Arbeiten und das Miteinander in ländlichen Regionen.“

Ziel des Modellvorhabens ist es, die regionale Wertschöpfung zu stärken und die Daseinsvorsorge zu sichern. Ein Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf interkommunaler und interregionaler Zusammenarbeit. „Land (auf)Schwung“ richtet sich an engagierte Menschen vor Ort, die selbst über innovative Konzepte und deren Umsetzung in ihren Regionen entscheiden. „Damit senden wir eine klare Botschaft aus: Wenn sich Menschen mit Unternehmergeist, Kreativität und Leidenschaft mit Herz und Hand für ihre Heimat engagieren, können ländliche Regionen ihre Stärken entwickeln und Perspektiven für eine Zukunft mit einer hohen Lebensqualität schaffen – gerade für junge Menschen und Familien“, sagte Schmidt. Für diesen Ideenwettbewerb wurden 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Der Bundesminister ermutigte die 39 ausgewählten
Bewerberregionen, Neues vor Ort anzustoßen und betonte, er freue sich auf die Bewerbungen der Landkreise. Schmidt: „Einzelne Projekte können Vorbildcharakter bekommen, wie der Wandel zur Chance für den ländlichen Raum und sogar unser ganzes Land werden kann.“

Die 39 Regionen werden nun in einer sechsmonatigen Start- und Qualifizierungsphase von Dezember 2014 bis Mai 2015 Chancen für ihren Landkreis identifizieren um passgenaue, regionale Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Im Juni 2015 wählt eine unabhängige Jury zehn bis dreizehn Modellregionen aus. Die dreijährige Förderphase startet im Juli 2015. Im gesamten Projektzeitraum bis Ende Juni 2018 stellt der Bund für das Modellvorhaben Mittel in Höhe von 1,2 Millionen bis 1,5 Millionen Euro pro Region zur Verfügung.

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