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Eutin : Neue Unterkunft für Eutiner THW ist nah

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

THW-Präsident Albrecht Broemme bekräftigt: Eutin steht auf der Bauliste des Bundes. Binnen drei Jahren können die 45 Helfer mit dem Umzug in eine neue Unterkunft rechnen.

Die Mitglieder des Technischen Hilfswerkes (THW) Eutin können sich berechtigte Hoffnung machen, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre eine neue Unterkunft bekommen. Bestärkt wurden sie darin gestern von höchster Stelle: THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte gestern auf Vermittlung der Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) die Unterkunft in der Industrie-
straße.

Angesichts des Baubedarfs beim THW, den es bei 170 von 668 Unterkünften des THW gebe, habe der Haushaltsausschuss des Bundestages ein Bauprogramm mit 27 Millionen Euro bestückt. Der Standort Eutin gehöre zu denen, bei denen keine Sanierung mehr reiche, sondern eine neue Unterkunft gebraucht werde, sagte Broemme. Bei der Frage nach dem absehbaren Zeitrahmen ergänzte Broemme, dass die Chancen für eine Fertigstellung im Jahr 2017 gut stünden.

Fest steht, dass der THW-Ortsverein mit aktuell 45 Helfern, drei Anwärtern, 13 Jugendlichen und sieben Großfahrzeugen die Industriestraße verlassen wird, weil dort die Fläche nicht mehr reicht – abgesehen von dem länglichen Zuschnitt des Grundstücks, das ein Rangieren mit großen Autos und Anhängern behindert.

Als neuer Standort sind zwei Grundstücke in der Prüfung: Eines an der Lübecker Landstraße nahe dem Behrens-Busterminal, ein zweites im Gewerbegebiet auf dem Teil zwischen Bahnlinie und Bundeswehr.

Für den Ortsbeauftragten Klaus-Peter Plötz kommt nur das Grundstück an der Lübecker Landstraße in Frage, andernfalls sehe er schwarz für die Zukunft der Jugendgruppe: „Wie sollen die Jugendlichen denn in das Gewerbegebiet kommen, vor allem im Winterhalbjahr?“

Die Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Und ein gewichtiges Wörtchen spricht auch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) mit, die das Grundstück kaufen, die notwendigen Gebäude bauen und dann an das THW vermieten wird.

Für den Verbleib in der Industriestraße spricht nicht nur die Raumnot, sondern auch die veraltete Infrastruktur: „Als der Standort gebaut wurde, gab es noch keine Frauen und keine Jugendarbeit im THW“, sagt Plötz. Ein Teil des Verwaltungsgebäudes sei wegen Schimmelbefalls nicht mehr nutzbar. Mit der Aussicht auf einen neuen Standort werde sich aber auch eine Sanierung nicht mehr lohnen.

 

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erstellt am 16.Feb.2015 | 13:34 Uhr

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