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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 12:51 Uhr

Neue Planungsrunde für die Wisser-Schule

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stadtvertreter haben es eilig: Ein Fachplaner soll alternative Standorte bewerten

von
erstellt am 28.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Der ehemalige Güterbahnhof soll umgehend auf seine Eignung als Standort einer Sporthalle für die Gemeinschaftsschule untersucht werden. Das hat die Stadtvertretung auf Antrag der SPD mit großer Mehrheit beschlossen. Zugleich wurde die schnelle Einschaltung eines Fachplaners befürwortet, der die verschiedenen Pläne zur Erweiterung der Wisser-Schule bewerten soll.

Damit reagierten die Fraktionen auf das Gutachten des Bildungsexperten Krämer-Mandeau, Er hatte den Politikern jüngst dargelegt, dass die Verlegung der Sporthalle an den Bahnhof einerseits richtig Platz schaffe für die Erweiterung der Wisser-Schule an ihrem beengten Standort „Berg“. Andererseits sei der Weg zum Bahnhof auch zumutbar für die Schüler vom See, wo die Turnhalle ebenfalls sanierungsreif sei.

Der SPD-Bildungspolitiker Hanjo Iwanowitsch sah in diesen Ausführungen allerdings nichts weltbewegend Neues. Er kritisierte, dass die Verwaltung das Gutachten eigenmächtig bestellt und so weiter Zeit vertan habe. „Der Bürgermeister muss seine Dienstpflicht wahrnehmen und Beschlüsse der Politik umsetzen“, mahnte Iwanowitsch.

Er ließ auch keinen Zweifel, dass die SPD weiterhin die seit über einem Jahr einmütig beschlossenen Erweiterungspläne am Standort „Berg“ favorisiere. Dennoch sollte die Option Güterbahnhof schnell und gründlich geprüft werden. „Wir brauchen Entscheidungsfutter“, betonte der SPD-Vertreter.

Malte Tech (FWE) erneuerte den Vorschlag, das Gelände der Schule am Kleinen See für die Erweiterung der Gemeinschaftsschule zu nutzen. Das sei schon längst von der Mehrheit nicht zuletzt wegen der unzureichenden Verkehrsanbindung abgelehnt worden, wehrte sich Christiane Balzer (Grüne) gegen neue „Hängepartien“. Matthias Rachfahl (CDU) betonte den Willen, neue Fakten für die Entscheidungsfindung zu klären. Jens-Uwe Dankert (FDP) nannte den Vorschlag Güterbahnhof interessant, tadelte aber auch das zögerliche Verhalten der Verwaltung. Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz zeigte sich reumütig: „Da sind einige Dinge nicht so abgearbeitet worden, wie es sein sollte.“ Gegen den SPD-Antrag stimmte nur Malte Tech.

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