Neue Küche für 103 000 Euro

Lehrer Joachim Rehbein zeigt Bürgermeister Carsten Behnk (li.) und Schulleiter Sven Ulmer (re.) das Dessert: Banane im Blätterteig.
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Lehrer Joachim Rehbein zeigt Bürgermeister Carsten Behnk (li.) und Schulleiter Sven Ulmer (re.) das Dessert: Banane im Blätterteig.

Die Wilhelm-Wisser-Schule hat seit wenigen Wochen einen sanierten und modernen Hauswirtschaftsraum mit Vorratskammer

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12. Februar 2018, 11:34 Uhr

Die Wilhelm-Wisser-Schule hat seit Mitte Januar eine neue Schulküche. „Die ist viel besser als die alte, die war doch schon etwas kaputt und schmuddelig“, lobte der 14-jährige Nils gestern während eines Pressetermins. Die neue Küche unterstreiche die Attraktivität der Schule, die ohnehin gute Arbeit mache, sagte Bürgermeister Carsten Behnk, der mit Mitarbeitern die Räume besichtigte.

Auf dem Menüplan von Nils und seinen Mitschülern standen im Unterricht „Verbraucherbildung“ eine Hawaiianische Kokos-Ingwer-Karottensuppe und als Nachtisch Bananenstücke in Blätterteig. Joachim Rehbein, Lehrer für Hauswirtschaft, Weltkunde und Sport, leitete die zehn Schüler beim Kochen und Backen an. „Vergesst nicht Salz und Pfeffer“, riet er und erinnerte beim Abschmecken an die Hygiene: „Nehmt einen großen und einen kleinen Löffel.“

Schulleiter Sven Ulmer dankte der Stadt für die gute Zusammenarbeit und zügige Umsetzung. 2017 sei man noch vom Austausch einzelner Küchenelemente ausgegangen, sagte Fachdienstleiterin Simone Handschuck. Im Nachgang habe die Stadtvertretung dann aber die Mittel für einen vollständigen Ersatz (67 000 Euro) und die Sanierung mit neuen Fliesen (insgesamt 103 000 Euro) im Haushalt bereitgestellt. Die alte Küche stammte nach Aussage Ulmers aus den 70er-Jahren. Hauswirtschafts- und Vorratsraum werden in „Verbraucherbildung“ (Hauswirtschaft und Ernährung) der Klassen fünf bis acht und im Wahlpflichtfach „Ich als Konsument“ der 9. und 10. Klassen benutzt. Interesse haben Ulmer zufolge ebenso die Volkshochschule und eine Mädchengruppe.

Die Schülerinnen Celina (14) und Lynn (13) von der „8b“ pürierten ihre Suppe. Auf den bereits eingedeckten Tisch wurden Brot und Aufstrich gestellt. Während die Kinder die Hauptspeise aßen, garte der Nachtisch im neuen Backofen, der hüfthoch in die Schrankwand eingelassen worden war. Ein Handwerker hatte unter dem höhenverstellbaren Arbeitsbereich noch eine nicht funktionierende Kabelverbindung gerichtet.

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