Zur Sicherung des Schulstandortes Plön: : Neue Kooperation ist jetzt besiegelt

Vertragsunterzeichnung in der neuen Schulaula: (von links, sitzend) stellvertretender Landrat Werner Kalinka, die Schulleiterinnen Anne Paulsen und Ellen Gruhn und Bürgermeister Jens Paustian sowie (von links, stehend) Schulrat Stefan Beeg und die Pädagogen Christiane Raudszus und Volker Skwirblies.
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Vertragsunterzeichnung in der neuen Schulaula: (von links, sitzend) stellvertretender Landrat Werner Kalinka, die Schulleiterinnen Anne Paulsen und Ellen Gruhn und Bürgermeister Jens Paustian sowie (von links, stehend) Schulrat Stefan Beeg und die Pädagogen Christiane Raudszus und Volker Skwirblies.

Gymnasium Schloss Plön und Gemeinschaftsschule am Schiffsthal arbeiten Hand in Hand und nehmen Lehrer, Schüler und Eltern mit.

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30. September 2014, 18:00 Uhr

Was schon in ersten Projekten realisiert wird, ist seit gestern nun auch offiziell: das Gymnasium Schloss Plön und die Gemeinschaftsschule am Schiffsthal sind eine Kooperation eingegangen. Vertreter aus Schulen und der Schulträger unterzeichneten gestern in einer kleinen Feierstunde in der neuen Aula des Gymnasiums die Verträge.

Hintergrund der Zusammenarbeit ist, dass die Gemeinschaftsschüler nach einem guten Mittleren Bildungsabschluss einen besseren Übergang oder Anschluss an die Oberstufe des Gymnasiums erhalten. Zwar könnte eine Gemeinschaftsschule auch eine Oberstufe anbieten, doch in Plön ist das jetzt anders geregelt und dient zugleich zum Erhalt des Gymnasiums.

Die kooperative Zusammenarbeit der Schulen liegt zum Beispiel in der Verwendung gleicher Schulbücher oder der Belegung von einigen Kursen in gemischten Schülergruppe. „Die Unterzeichnung ist ein Signal nach innen und außen“, sagte die Direktorin des Gymnasiums, Anne Paulsen. Ellen Gruhn, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule, berichtete über das erste Projekt, die gemeinsame Berufikus-Messe. Auch die Stundenpläne seien wechselseitig optimiert worden. Vorbereitend aber auch wegweisend war eine gemeinsame schulinterne Lehrerfortbildung auf dem Koppelsberg (der OHA berichtete). Nun solle die Kooperation weiter ausgebaut werden um den Schulstandort Plön zu stärken. Dank zollte Ellen Grun den Lehrer Karin Romming und Jörn Hinrichsen als Initiatoren der Kooperation.

Für denSchulträger des Gymnasiums berichtete der stellvertretende Landrat Werner Kalinka, dass es im Kreis Plön bereits elf Vereinbarungen dieser Art gebe. Plöns Bürgermeister Jens Paustian lobte eine gute, konstruktive Zusammenarbeit der Schulträger. Schulrat Stefan Beeg erklärte, dass die vereinbarte Kooperation im Schulgesetz verankert sei, denn keine weiterführende Schule sollte ohne Oberstufenperspektive sein. Plön werde so zu einem starken Schulstandort. Beeg: „Die Kooperation ist eine Investition in die Zukunft beider Schulen.

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