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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 02:14 Uhr

Neue Idee: Pavillon an Eutiner Stadtbucht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Weiterer Vorschlag: Haus des Gastes könnte einem Restaurant mit Saal weichen

Abriss oder Erhalt: Darum dreht sich am 7. Mai der Bürgerentscheid zum Haus des Gastes. Vor zwei Wochen waren Pläne für den Bau eines Hotels durch die gemeinnützige Gesellschaft „Die Ostholsteiner“ veröffentlicht worden. Gestern hat dem Ostholsteiner Anzeiger ein anderer, potenzieller Investor eine Idee vorgestellt.

Kay Cornils schlägt vor, das Haus des Gastes abzureißen und auf den Fundamenten einen ebenerdigen Pavillon als Veranstaltungsraum zu bauen, ihn außerdem durch öffentliche Toiletten und eine Gastronomie zu ergänzen. Der Pavillon könne sowohl modern als auch nostalgisch gestaltet werden.

Ein Hotelbau wäre damit nicht ausgeschlossen: „Ein Hotel kann in Verbindung mit dem Moser-Grundstück, dem angrenzenden Weg und einem kleinen Teil des Seeparks gebaut werden. Dazu muss nur der Flächennutzungsplan geändert werden.“

Bei vernünftigen Verträgen mit der Stadt würde er den Bau des Pavillons „komplett in kurzer Zeit umsetzen,“ kündigte Cornils an. Und er sei sicher, dass er für den Betrieb einen Pächter finde.

Kay Cornils, der mit seiner Frau Dörte in Eutin lebt, fürchtet, dass beim Bürgerentscheid viele Menschen, die gegen ein Hotel an diesem Platz sind und dort eigentlich nur eine Gastronomie möchten, für das Haus des Gastes stimmen werden. „Sollte der Bürgerentscheid die erforderliche Mehrheit erhalten, ist alles zementiert, es würde einen langen Streit auslösen und die Stadt viel Geld kosten. Und das alles ohne ein wirkliches Nutzungskonzept.“

Deshalb wäre es sinnvoll, schon vor der Abstimmung noch eine Alternative zu diskutieren, die beide Seiten vereine. Cornils: „Diese Alternative könnte die Stadt zumindest in dieser Frage wieder vereinen. Es würde den Seepark und die schöne, neue Promenade beleben und ein Ort des Verweilens an diesem schönen Platz sein. Als Eigentümer vom Boots-Haus am Dieksee haben wir mit einer ähnlichen Situation viel Erfahrung.“

Und im hinteren Bereich wäre auch ein Hotelbau möglich. „Das alles wäre eine in mehrfacher Hinsicht Win-Win-Situation für alle in dieser verfahrenen Lage.“

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erstellt am 03.Apr.2017 | 12:02 Uhr

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