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Niederkleveez : Neue Entwicklung auf dem Osterberg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die ehemalige Augenklinik steht vor einer neuen Zukunft. Die Bausubstanz soll erhalten bleiben.

Etliche Versteigerungstermine sind erfolglos verstrichen, etliche Verkaufsversuche verliefen im Sande. Jetzt wird ein neuer Anlauf um die Zukunft der ehemaligen Augenklinik auf dem Osterberg unternommen.

Eine Maklerin aus Wismar ist auf der Suche nach exklusiven Standorten für ihre Kunden offenbar in Niederkleveez fündig geworden. Ihr Werbeschild steht vor der verfallenen Villa. Nach OHA-Informationen will sie dort für einen potenziellen Vorhabenträger ein Projekt entwickeln, die ehemalige Augenklinik wieder herrichten und auch weitere Gebäude auf dem Areal bauen. Geplant ist es, das ehemalige Schwesternheim abzureißen. Damit könnte der Schandfleck verschwinden.

Doch die Gemeinde Bösdorf scheint skeptisch und mit den Plänen der Maklerin nicht ganz einverstanden zu sein. Entgegen des derzeit auf dem Osterberg herrschenden Planungsrechtes sollen Bebauungsmöglichkeiten geschaffen werden, die zu einer Wertsteigerung des Grundstückes führen, heißt es in einer Vorlage der Gemeinde, die zuerst hinter verschlossenen Türen, auf Anraten der Verwaltung aber öffentlich diskutiert wurde.

Die Gemeinde hat auf jeden Fall einen renommierten Kieler Anwalt zur Beratung herangezogen. Er rät, vor der Aufnahme eines Planverfahrens eine Abstimmung mit der Forstbehörde vorzunehmen und zu erörtern, ob Bedenken der Forstbehöre zu den Planungen bestehen. Es geht dabei um den auf dem Osterberg entstandenen und von der Forstbehörde erklärten Wald, der schon mehrfach Gegenstand der Verhandlungen war.

So wird es am Ende wohl auf einen Vorhaben bezogenen Bebauungsplan hinaus laufen, den der Investor bezahlen muss. Sollte der Vorhabenträger irgendwann wechseln, soll es der Zustimmung der Gemeindevertretung vorbehalten sein, ob der B-Plan auf den neuen Besitzer übergeht. 

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erstellt am 16.Dez.2016 | 17:15 Uhr

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