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Ostholsteiner Anzeiger

25. September 2017 | 11:56 Uhr

Neue Anlaufstellen für Pflegebedürftige

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Seit gestern können sich Betroffene an drei neuen Standorten Hilfe suchen

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 12:31 Uhr

Für Pflegebedürftige und ihren Angehörigen gibt es seit gestern drei weitere Anlaufsstellen in Ostholstein. In Eutin, Bad Schwartau und Oldenburg bietet der Kreis seinen Bürgern
ab sofort die Dienste des Pflegestützpunktes an. Zur Durchführung der Beratungen konnte er dabei das Pflegenetz im östlichen Holstein (PNöH) gewinnen. „Mit dem Pflegenetz im östlichen Holstein wurde ein kompetenter Durchführungsträger gefunden“, so Landrat Reinhard Sager.

Im Pflegestützpunkt wird die Beratung über alle in Betracht kommenden pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen unter einem Dach gebündelt – kostenfrei und wettbewerbsneutral. Der Bedarf hierfür dürfte in einer alternden Gesellschaft allemal bestehen. Denn wenn ein Mensch und seine Angehörigen Unterstützung benötigen, stellen sich ihnen viele Fragen: Welche Hilfsmittelversorgung ist die geeignete?

Welche Leistungen können über die Kranken- und Pflegekassen bezogen werden? Welche Anbieter gibt es überhaupt im Gesundheitssystem? Das Team der Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle will den Betroffenen dabei helfen, möglichst lange im eigenen Zuhause verbleiben zu können. Dabei sorgt der Pflegestützpunkt auch für die Vernetzung von unterschiedlichen Anbietern im regionalen Gesundheitssystem.

„Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, die Versorgungssysteme werden immer vielfältiger, aber auch für Pflegebedürftige und deren Angehörige immer undurchschaubarer“, betonte Sager. Die Vorbereitung und Organisation rund um die Pflege stelle neben den eigentlichen pflegerischen Aufgaben eine große Belastung für die pflegenden Angehörigen dar. Nicht nur aufgrund des gesetzlichen Auftrages, sondern gerade wegen dieser belastenden Situation von Angehörigen hat sich der Kreis nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit den Kranken und Pflegekassen und dem Sozialministerium zur Errichtung eines Pflegestützpunktes entschlossen.

Nachdem im Laufe des vergangen halben Jahres die vertraglichen Grundlagen geschaffen werden konnten, haben nunmehr die Bewohner des Kreises die Möglichkeit, an drei Standorten Beratungen in Anspruch zu nehmen. Einen ausdrücklichen Dank richtete Sager an die Städte Eutin, Bad Schwartau und Oldenburg, die das Angebot der Pflegeberatung in der Region wirksam unterstützt hätten.

Eine offizielle Einweihung des Pflegestützpunktes ist für den 26. Mai geplant. Die Öffnungszeiten des Pflegestützpunktes finden Betroffene im Internet unter
www. pflegestützpunkt-
ostholstein.de.



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