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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 11:40 Uhr

„Netto“-Markt: Pläne liegen auf Eis

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2015 | 19:49 Uhr

Mit einer schnellen Planung für einen Netto-Markt in der Lütjenburger Straße wird es wohl nichts. Der Planungsausschuss stellte das Vorhaben auf dem Gelände von Bock’s Bau- und Bastelmarkt erst einmal zurück. Grund: Zunächst soll das in derselben Sitzung auf den Weg gebrachte „Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept“ (Igek) umgesetzt werden.

Die Entscheidung führten beim Immobilienkaufmann Hans-Jürgen Löschky und der Markt-Eigentümerin Vera Bock zu Verdruss. Sie übergab der Verwaltung eine Sammlung von 200 Unterschriften, die den Bürgerwillen für einen Netto-Markt dokumentieren sollen. Sie wolle nicht einfach einen „Bruchschuppen“ hinterlassen, erklärte die Geschäftsfrau, die angesichts der sich abzeichnenden Verzögerung einer Entscheidung den Tränen nahe war.

Gudrun Förster (CDU) verwies jedoch darauf, dass Malente als Unterzentrum nicht einfach immer neue Lebensmittelmärkte errichten könne. Da half es auch nichts, dass Löschky erklärte, die geplante Verkaufsfläche sei bereits von 1500 auf 800 bis 1000 Quadratmeter verkleinert worden. Löschky: „Der Bereich dort ist unterversorgt, was Waren des täglichen Bedarfs angeht.“ Dem hielt SPD-Fraktionschef Jürgen Redepenning entgegen, das gelte auch für die Dörfer. Doch dort wolle niemand einen Lebensmittelmarkt bauen, weil es sich nicht rentiere.

Ebenfalls nicht diskutiert wurden die Pläne für eine Bebauung des Otto-Struck-Wegs sowie für eine Einzelhandelsansiedlung nahe Aldi im Bereich des B-Plans Nr. 64.

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