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Ostholsteiner Anzeiger

24. November 2017 | 08:28 Uhr

Nein zum Schließen von Polizeistationen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

SPD-Abgeordnete Poersch und Winter begrüßen das Landtagsvotum zur Polizei

von
erstellt am 18.Jun.2015 | 10:59 Uhr

An den Polizeistationen in Ostholstein wird nicht gerüttelt. Das betonten gestern die SPD-Landtagsabgeordneten Regina Poersch und Lars Winter, nachdem der Landtag am Vortag auf Antrag der Regierungsfraktionen gegen weitere Strukturveränderungen bei der Landespolizei votiert hatte.

Der Abbau von 122 Stellen im Polizeidienst ab dem Jahr 2020 sei für sie „die absolute Obergrenze“, erklärten die beiden SPD-Politiker in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Wir beenden den Wettbewerb der Polizeidirektionen um die Zusammenlegung und Schließung von kleineren Polizeidienststellen, indem wir ausdrücklich keine Mindestgrößen für Polizeidienststellen festlegen. Über die erfolgte Strukturreform hinaus wird es mit uns keine Zusammenlegungen, also Schließungen, geben. Damit kann in Süsel, Schönwalde, Lensahn und Hutzfeld Ruhe einkehren, Bürger wie auch Polizeibeamte in Ostholstein müssen nicht um ihre Stationen fürchten“, bewerteten Poersch und Winter den Beschluss des Landtages. Der wies auch den Antrag der FDP ab, die im Haushalt bereitgestellten 8,4 Millionen Euro für den Neubau des Einsatztrainingszentrums auf Hubertushöhe zu streichen. Dies sei „ein gutes Signal für Eutin“, so Poersch.

Erleichtert reagierte die Gewerkschaft der Polizei (GdP). „Wir begrüßen die Zusagen der beiden SPD-Abgeordneten zum Erhalt auch der kleineren Polizeistationen in Ostholstein, sofern sie dann verbindlich sind und dauerhaft Bestand haben“, sagte Thomas Gründemann vom GdP-Landesvorstand.

Er hatte vor einem weiteren Rückzug der Polizei aus der Fläche gewarnt und die pauschale Schließung der kleinen Dienststellen im Kreis Plön als abschreckendes Beispiel angeführt: „Das sollte den Menschen in Ostholstein erspart bleiben. Die GdP steht ausdrücklich für eine Bürgerpolizei.“ Weiter Kritik übte Gründemann an dem geplanten Abzug der beiden Videowagen vom Polizei-Autobahnrevier Scharbeutz nach Bad Oldesloe.

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