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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 02:19 Uhr

Negativserie gestoppt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz schlagen ATSV Stockelsdorf II mit 19:15 Toren

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2017 | 20:44 Uhr

Nach zuletzt drei Niederlagen
in Folge gewannen die Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz ihr Heimspiel gegen den Tabellennachbarn ATSV Stockelsdorf II mit 19:15(8:9) Toren. Dabei verschliefen die Gastgeberinnen zwar die Anfangsphase, zeigten aber ab der 15. Spielminute Kampfkraft.

Die zahlreichen Zuschauer in der Sieverthalle staunten nicht schlecht, als die Stockelsdorferinnen schnell mit 7:1 (11.) in Führung gingen. Trainer Holger Edler nahm ein Team-Timeout, das die erhoffe Wende einleitete. Schnell besannen sich die Holsteiner Frauen ihrer Stärken und stellten über Alina Werner, Anika Hänisch und Kathi Werdin durch einen 5:0-Lauf den Anschluss zum 6:7 (24.) her. Die Abwehrformation stand jetzt defensiver und hatte einen immer besseren Zugriff auf den gefährlichen Stockelsdorfer Rückraum um Haupttorschützin Claudia Danger, die neun Treffer erzielte.

Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit nahmen die Gastgeberinnen das Heft in die Hand. Nach dem Ausgleichstreffer zum 9:9 durch Alina Werner warf Anika Hänisch die HSG per Gegenstoß erstmals in Führung. Danach lief es. „Wir haben uns jetzt in einen emotionalen Rausch gesteigert und waren in unseren Angriffsaktionen nur noch durch Fouls zu bremsen“, sagte Edler nach dem Spiel. Die Folge waren mehrere Zeitstrafen gegen Stockelsdorf durch das präsent pfeifende Schiedsrichter-Gespann Greuel/Riepold. Die HSG-Abwehr um Abwehrchefin Anna-Lena Pfaffinger baute sich zu einem fast unüberwindbaren Bollwerk für die Gäste auf, Torfrau Janna Edler wehrte viele Würfe ab.

Nach einer ATSV-Auszeit setzten die Gäste beim Stand von 16:13 (53.) eine siebte Feldspielerin ein und nahmen ihre Torhüterin vom Feld. Doch diese Maßnahme ging nicht auf. Kathi Werdin traf über das gesamte Spielfeld ins leere Stockelsdorfer Tor zum 17:13 (58.). In der Schlussphase machte Rechtsaußen Sandra Ude mit zwei Treffern den Sack endgültig zu und feierte mit ihrem Team den wichtigen Sieg über ein schon fast verlorenes Spiel. Einziger Wermutstropfen sind zwei Verletzungen. Edler hofft, dass Lena Stahl und Anneke Müller nicht länger ausfallen werden.

Für die HSG Holsteinische Schweiz spielten Janna Edler und Lara Seeliger im Tor sowie Alina Werner (6/5), Anika Hänisch (5), Kathi Werdin (4/1), Sandra Ude (2), Anna von Hinten, Jule Hinz (je 1), Lena Stahl, Saskia Zirkel, Ellen Franke, Anna-Lena Pfaffinger, Juliane Voss und Anneke Müller. Am Sonnabend treten die HSG-Handballerinnen beim Tabellenachten BSV Kisdorf an.

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