Großer Plöner See : Naturpark-Ranger auf dem Warder im Einsatz

Neugierig beäugt von den Highlandrindern auf dem extensiv beweideten Bischofswarder wird versucht, die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes einzudämmen.

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18. November 2009, 10:50 Uhr

Bosau | Mit Hilfe der Naturpark-Ranger, einer Gruppe der Beschäftigung und Qualifizierungsgesellschaft Ostholstein (BQOH), werden die ausgeblühten und die jährigen Dolden an einigen Stellen entfern. Im nördlichen Bereich wird das Jakobskreuzkraut jedoch nicht angerührt, damit im nächsten Jahr der Erfolg oder Misserfolg der Aktion abgelesen werden kann.

Ob diese Maßnahme eine große Wirkung zeigt, ist zweifelhaft. Denn: Die jede Pflanze hat mehr als 100.000 Samen, die sich weit verbreiten. Außerdem dient die Pflanze - obwohl sie ein Nervengift enthält - vielen Arten von Insekten als Nahrungsgrundlage. Die Naturpark-Ranger erfüllen Aufgaben des Naturschutzes und sind im Sommer auf der Schwentine unterwegs, so wie unter anderem Natur- und Biotoppflege betreiben. Unterstützt wird die Maßnahme auf dem Bischofswarder von der DLRG-Ortsgruppe Hutzfeld-Bosau.

Das Ranger-Team wurde vom Vorsitzenden Sven Sacknieß mit dem Boot auf die Insel gebracht. Er stellte auch sein Grundstück "Haus Schwanensee" für die Lagerung der Maschinen zur Verfügung. Im nächsten Jahr sollen die Pflanzen in der Blütezeit von Juni bis Oktober gemäht werden.

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