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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 22:34 Uhr

Nahverkehr aus einer Hand

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Verkehrsvertrag sichert Arbeitsplätze und in den nächsten zehn Jahren einen reibungslosen Öffentlichen Personennahverkehr

von
erstellt am 15.Dez.2016 | 12:04 Uhr

Nach intensiven Verhandlungen und einem komplizierten Prozess wurde jetzt zwischen den Kreisen Plön und Segeberg auf der einen Seite und den Verkehrsbetrieben Kreis Plön (VKP) auf der anderen Seite ein Verkehrsvertrag geschlossen. Der Vertrag regelt für die nächsten zehn Jahre Nahverkehrsleistungen in den beiden Kreisen durch die VKP.

Damit wird nicht nur Sicherheit für das Unternehmen und die Arbeitsplätze der Beschäftigten geschaffen, sondern auch detailliert geregelt, in welchem Umfang und in welcher Qualität der Öffentliche Personennahverkehr in den Kreisen Plön und im Norden des Kreises Segeberg künftig erbracht wird. So wird die VKP beispielsweise künftig trotz höherer Einkaufspreise nur noch sogenannte Niederflurbusse beschaffen, die den Zugang für die Fahrgäste deutlich erleichtern, insbesondere auch für mobilitäts-eingeschränkte Bürger. Die realen Fahrzeiten sollen nach Klärung der letzten technischen Hürden schon in Kürze auf Anzeigern und im Internet in Echtzeit veröffentlicht werden.

Bei der kürzlich erfolgten Unterzeichnung durch die Landrätin des Kreises Plön, Stephanie Ladwig, VKP-Geschäftsführer Friedrich Scheffer und dem Prokuristen Andreas Scheiner wies die Landrätin auf die große Bedeutung hin, die dieser Schritt habe: „So können wir gemeinsam mit unserem Unternehmen die großen Herausforderungen des demografischen Wandels meistern und den ÖPNV im Kreis Plön weiter verbessern.“

Geschäftsführer Scheffer betonte die Chance, die sich daraus ergibt, dass die VKP ihre Kompetenz und Erfahrung auch zukünftig für den Kreis Plön und Teile des Kreises Segeberg, vor allem aber für die Fahrgäste einbringen kann. Prokurist und Betriebsleiter Scheiner brachte seine Freude über die Sicherung der Arbeitsplätze für die rund 155 Beschäftigten des Unternehmens zum Ausdruck: „Dies ist ein großer Vertrauensvorschuss der beiden Kreise, den es nun auch zu erfüllen gilt“, so der Betriebsleiter.

Auch der Landrat des Kreises Segeberg, Jan Peter Schröder, hat den Vertrag zwischenzeitlich unterzeichnet. Damit wurde für den Kreis Segeberg sichergestellt, dass für seine Bürger das durchgängige ÖPNV-Konzept aus dem Norden
des Kreises in den Kreis Plön und nach Kiel fortgeführt wird.  

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