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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 04:45 Uhr

Nähe zum Publikum kam gut an

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Warmer Spätsommerabend lockte am Freitag viele Gäste zur 14. Kulturnacht in Plön / An 33 Orten der Stadt sorgten die Aktiven für Unterhaltung

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2014 | 18:56 Uhr

Der Musikzug Plön spielte auf dem Marktplatz, wenige Meter weiter in der Langen Straße unterhielt Entertainer Jochen Falk die Zuschauer, auf dem Wentorper Platz präsentierte sich die Initiative „Plön bewegt“ mit verschiedenen Darbietungenn, und vor dem Lübschen Tor brachten die Madness Brothers das Publikum zum Staunen: Mit einem bunten Programm, das von Lesungen über Musik- und Tanzvorführungen bis hin zu Zaubershows und einem Improvisationstheater reichte, sorgte die 14. Auflage der Kulturnacht am Freitagabend für dichtes Gedränge auf den Straßen – vom Bahnhof bis zur Johannisstraße.

„Die Stadt ist voll mit Menschen, überall herrscht gute Laune. Genau das wollten wir mit der Kulturnacht erreichen“, sagte Christoph Kohrt während eines Besuchs bei „Freddys Flohzirkus“. Kohrt selbst ist sozusagen der Urvater der Veranstaltung, er begründete im Jahr 2001 die erste Auflage und war bis 2004 Hauptorganisator. In diesem Jahr kehrte der Theatermacher nun ins Organisationsteam zurück und stellte mit dem Rixdorfer Christoph Peters ein Programm an 33 Orten der Stadt zusammen.

Das Motto „kleiner, leiser, Plöner“ war dabei allgegenwärtig. „Wir wollten in diesem Jahr bewusst weg von den größeren Bühnen, hin zu kleineren Vorführungen mit mehr Publikumsnähe. Das passt einfach besser zum Charakter der Stadt“, sagte Kohrt, der auch von den Künstlern viele positive Rückmeldungen bekommen hat. So ist etwa der „Flohzirkus Freddy“ zum ersten Mal Teil des Programms. Der Verantwortliche Kay Krauel zeigt sich dabei schon nach dem zweiten seiner insgesamt drei Auftritte des Abends vor der Goldschmiede Gülzau begeistert: „Die Leute machen echt super mit und lassen sich auf die Show ein.“

Bei den Besuchern kam das neue Konzept der Kulturnacht gut an. Wiebke Steffen-Sobotzik und ihr Mann Andreas Sobotzik aus Ascheberg besuchen die Traditionsveranstaltung seit einigen Jahren. „Man merkt sofort, dass durch die größere Nähe vom Künstler zum Publikum gleich eine ganz andere Atmosphäre entsteht“, fand Sobotzik. Seine Frau vermisste die große Bühne auf dem Marktplatz allerdings doch ein bisschen. „Auf der fanden in den letzten Jahren immer richtig gute Musikauftritte statt.“ Davon abgesehen hätten ihnen aber viele Darbietungen der 14. Kulturnacht doch sehr gefallen, etwa die Tanz-Show von „Just Us feat. Tribal Soul“ vor dem Lübschen Tor oder die anschließende Vorstellung der „Madness Brothers“ vom TSV Plön. „Bei dem Wetter macht das Zuschauen aber natürlich überall mehr Spaß“, sagte Wiebke Steffen-Sobotzik. Und so ging das Programm auch für die beiden bei lauwarmen Temperaturen um die 20 Grad noch bis kurz nach 23 Uhr weiter.

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