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Ascheberg im Kreis Plön : Nach Amokfahrt eines Landwirts - Plädoyers der Verteidigung erwartet

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Laut Anklage rastete der Beschuldigte „im Zustand der Schuldunfähigkeit“ völlig aus. Er soll dauerhaft in die Psychiatrie.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2017 | 06:59 Uhr

Kiel | Im Prozess um die Amokfahrt eines Landwirts aus dem Kreis Plön werden am Freitag die Plädoyers der Verteidigung erwartet. Einen Termin für die Urteilsverkündung will die 8. große Strafkammer des Kieler Landgericht danach bekanntgeben. Die Staatsanwaltschaft hat die dauerhafte Unterbringung des 53 Jahre alten Biobauern in der geschlossenen Psychiatrie beantragt.

Laut Anklage rastete der Beschuldigte am 4. Mai 2016 auf seinem Hof in Ascheberg „im Zustand der Schuldunfähigkeit“ völlig aus. Aus Protest gegen eine behördlich angeordnete Ohrmarkierung seiner Rinder rammte er demnach mit seinem Traktor mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei und das Fahrzeug eines Tierarztes. Dass er dabei Menschenleben gefährdet habe, wertet der Staatsanwalt als versuchtes Tötungsdelikt. Die Polizisten waren im Einsatz, weil sich der Biobauer bereits früher den Anordnungen des Kreisveterinäramtes widersetzt hatte. 

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