zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 18:07 Uhr

Musikzug Plön überzeugt Steinbach-Jury

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Große Anerkennung für die Nachwuchsarbeit mit der „Mini-Brassband“ / Musikzug zum vierten Mal auf der Auszeichnungsliste des Jörg-Steinbach-Preis-Vereins

von
erstellt am 10.Feb.2014 | 00:33 Uhr

Ehre, wem Ehre gebührt: Für das Engagement ihres Projekts „Mini-Brassband“ wurde dem Musikzug Plön der Jörg-Steinbach-Preis 2013/2014 mit einem Preisgeld von 1000 Euro verliehen. Damit ist der Musikzug zum vierten Mal von der Jury des Vereins „Jörg-Steinbach-Preis“ gewürdigt worden.

2008 war der Musikzug erstmals Preisträger, und in den Jahren 2003 und 2011 lobte der Steinbach-Verein jeweils einen Sonderpreis für die Plöner Musiker aus. Zu den zahlreichen Gratulanten aus Politik und Vereinen gehörten am Sonnabend auch die Witwe des 1986 verstorbenen SPD- Politikers, Heide Steinbach, und seine Schwester Maren Klöpping, die alljährlich aus München zur Preisverleihung anreist.

„Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit gewinnt die Verleihung des Preises eine ganz besondere Bedeutung“, begründete Dr. Henning Höppner, Vorsitzender des Vereins „Jörg-Steinbach-Preis“ die Jury-Entscheidung in seiner Laudatio. Diese hätte ursprünglich Anette Langner, Staatssekretärin im Kieler Sozial- und Familienministerium halten sollen. Wegen eines schweren Krankheitsfalls in der Familie musste sie ihre Teilnahme an der Preisverleihung kurzfristig absagen.

Eine der großen anerkennenswerten Leistung des Musikzugs sei das Phänomen, dass die heutigen „Minis“ von ihrer Vorgängergeneration ausbildet werden, führte Höppner weiter aus. Die zweite Generation der Bläser wird von den „Ehemaligen“ Leandra Waschull, Ines Vorbeck, Laura Langer und Louisa Knaack geschult. Ihr Wissen bei den Trommlern geben Enya Witte, Alexander Vorbeck und Tobias Malik an die jüngsten Musikzugmitglieder weiter.

„Wir sind sehr stolz, den Preis zum zweiten Mal erhalten zu haben. Das ist eine große Anerkennung für die Ausbilder“, dankte Astrid Röhr, Vorsitzende des Musikzugs, der zugleich für das musikalische Rahmenprogramm verantwortlich zeichnete.

Mit der alljährlichen Preisverleihung will der Verein „Jörg-Steinbach-Preis“ junge Menschen dazu ermutigen, sich in vielfältiger Form, wie zum Beispiel in der Jugend- und Altenhilfe, Natur- und Umweltschutz, politisch oder kulturell und für die Allgemeinheit einzusetzen. Zugleich soll die Erinnerung an den engagierten SPD-Kommunalpolitiker Jörg Steinbach wach gehalten werden, der im Alter von nur 43 Jahren am 6. Februar 1986 verstarb. Ein Jahr nach seinem Tod wurde die „Stiftung Jörg-Steinbach-Preis" gegründet, die 2007 in einen Verein gewandelt wurde. Das Preisgeld wird durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen