Neujahrskonzert in Michaeliskirche : Musikalische Visitenkarte

Ein Neujahrskonzert findet am 15. Januar mit David Neely und sechs Solisten aus Lawrence in der St.-Michaeliskirche statt.

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07. Januar 2011, 10:56 Uhr

eutin | Solidarität mit den Festspielen - unter diesem Motto steht der leidenschaftlich vorangetriebene Versuch der Wirtschaftsvereinigung Eutin, die 60-jährige Tradition von Opern auf der Freilichtbühne 2011 nicht abreißen zu lassen. Den Auftakt für das WVE-Programm zur Rettung der Festspiele bildet am 15. Januar ab 17 Uhr ein Neujahrskonzert mit sieben amerikanischen Künstlern in der St. Michaeliskirche.

"Dort wird Professor David Neely, der designierte Musikdirektor der künftigen Eutiner Festspiele, persönlich seine künstlerische Visitenkarte abgeben. Er bringt sechs Solisten für Instrumente und Gesang aus den USA mit, die von einem kleinen Orchester begleitet werden. Das wird aus Studetenten der Musikhochschule Lübeck unter der Koordination von Kirchenmusikdirektor Martin West gebildet", kündigte der WVE-Vorsitzende Klaus Hoth an.

Das Programm setzt sich aus Arien und Instrumentalwerken von Weber, Mozart, Verdi, Puccini, Ravel, Lehár, Strauss, Kreissler, Elgar, Gershwin, Bernstein und Piazzolla zusammen. Diese Auswahl soll die große Bandbreite des musikalischen Könnens der Amerikaner verdeutlichen. Neben Prof. Neely, der auch beim Neujahrsempfang der Stadt am kommenden Sonntag präsent sein wird, wirken aus Lawrence die Sopranistin Amy Cahill, die Mezzosopranistin Kristian Bucy, der Bariton Robert McNichols, der Tenor Hugo Vera sowie der Klarinettist Dr. Robert Walzel, zugleich Dekan an der Hochschule für Musik der Universität von Kansas, und der Violinist Yukasz Lagun-Kuzminski bei dem Neujahrskonzert mit. Sie werden am 11. Januar hier eintreffen.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits über die Touristinfo Eutin. Es stehen 350 Karten für 48,50 Euro und rund 100 Karten für 10 Euro zur Verfügung. "Der Erlös der Veranstaltung dient für die Anreisekosten der jungen Musikstudenten im Sommer", erläuterte Klaus Hoth die einige Interessenten anfangs verschreckende Preisbildung. Mittlerweile haben aber nach Angaben der Veranstalter etliche Eutiner Unternehmen Karten-Kontingente geordert. Sie seien optimistisch, dass die Eutiner Solidarität mit den Festspielen und Lawrence zeigen werden.

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