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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 00:01 Uhr

Musik ist etwas Göttliches

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 13:11 Uhr

I n den Gottesdiensten ist in diesem Monat viel zu hören über den Weg Jesu ans Kreuz, den Er im Gehorsam zu Gott gegangen ist.

Ein Weg – geprägt von Demütigungen, Schmerzen und Verrat.

Diesen Weg ist er für die Menschen gegangen, die an ihn glauben und ihre Hoffnung auf ihn setzen. Nun ist es an den Menschen, ihre Treue gegenüber Gott zu beweisen. Gott hat zu seinen Verheißungen gestanden und Menschen sind aufgefordert, ihm gegenüber in Treue zu folgen, im Bekenntnis der Hoffnung, beharrlich, unwiderruflich daran festzuhalten.

Beharrlich festhalten am Glauben, an der Hoffnung, das ist gewiss gerade nicht einfach, angesichts dessen was in der Welt geschieht. Auch in jedermanns privatem Umfeld ist sicher nicht alles perfekt, da ist es nicht einfach, von der Hoffnung zu sprechen. Wie viele haben schon resigniert und sich abgefunden mit der scheinbaren Unveränderlichkeit der Verhältnisse? Wie kann man festhalten am Glauben, ganz gewiss nicht, indem man sich zurückzieht in sein privates Schneckenhaus. Menschen brauchen einander, vor allem die gegenseitige Stärkung im Glauben, kraftvolle Predigten und ein gemeinschaftliches, aktives Leben im Geiste Jesu Christi.

Aufeinander achthaben, nicht auseinanderlaufen, das Zusammenleben gestalten nach den Maßstäben der Liebe – das bedeutet ganz konkret: Festhalten am Bekenntnis der Hoffnung. Es darf nicht egal sein, was dem Nächsten in der Nähe oder in der Ferne zustößt. In Gemeinschaft den Glauben zu leben, das heißt, auf den anderen zu sehen, wahrnehmen, wie es dem anderen geht, ihm zuhören, ihn unterstützen in der Not. Da ist jeder gefordert und es geht nicht an, bei sich zu bleiben.

So kann ein gemeinsamer Weg beschritten werden, auf dem Jeder Stärke, Mut und Kraft erfahren kann.

Das wünscht Ihnen

Silke Ufers




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