Musik ist etwas Göttliches

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11. Januar 2016, 11:25 Uhr

Wer jeden Tag Nachrichten sieht und hört, die Zeitung liest mit all den schrecklichen Ereignissen, die uns weiterhin begleiten und die immer näher an uns heranrücken, dem kann angst und bange werden. Ängste gibt es in vielen Arten: Angst vor Arbeitslosigkeit, Verlust des Lebensstandards, Krankheit, Tod, Katastrophen, Terror. Da helfen Verdrängungsmechanismen häufig nicht mehr. In seinem 2. Brief an die Korinther (2. Korinther 4, 6-10) berichtet Paulus vom Druck, den er um Jesu Willen erleiden musste. Er wurde verfolgt, geschlagen, gesteinigt, gefangen genommen. Manche Situation schien aussichtslos – kein Ausweg in Sicht. Doch sein Vertrauen in Jesus ist so groß, dass er nicht verzagt, sondern Gott lobt und ihn anbetet. Und das kann jeder, der Jesus vertraut, heute ebenso. Nicht an den Ängsten festhalten, sondern auf den schauen, der seinen Jüngern gesagt hat: In der Welt habt ihr Angst, doch ich habe die Welt überwunden. Das Leben im Glauben kennt Ausweglosigkeit und Niederlagen und doch bleibt es auch in den Ängsten gehalten von der spürbaren Kraft, die Gott in das Leben von Menschen fließen lässt. Durch Jesu Leiden am Kreuz und seine Auferstehung haben Menschen die sichere Hoffnung, dass sie bei allen Geschehnissen und Schicksalsschlägen nicht allein sind, sondern Trost, Kraft und Mut finden, die Gott allein gibt.

Verzagen Sie nicht in dieser Zeit, sondern geben Sie das Licht, das durch Jesus in Ihren Herzen scheint, weiter.
Silke Ufers, Eutin





















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