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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 10:46 Uhr

Mühl ist „Ehrenschatzmeister“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

952 Mitglieder: Der Plöner Ortsverband des SOVD ist zweitgrößter Verein der Stadt / Ein Bruchteil wählte die neuen Vorsitzenden

shz.de von
erstellt am 29.Feb.2016 | 10:09 Uhr

Es geht viel Gutes vom Plöner Ortsverband des Sozialverbandes Deutschlands (SOVD) aus. Das sagte Pastor Ulrich Gradert am Sonnabend in der Hauptversammlung des Vereins.

Was genau, das präzisierte Hans-Jürgen Kreuzburg, Vorsitzender des Ortsverbandes. So habe der Sozialberater des Vereins, Jörg Zimmermann, im vergangenen Jahr über 100 Anträge und Widersprüche geschrieben und beispielsweise bei der Antragsstellung für die Pflegestufen geholfen. Über 2400 Personen hätten an einer der zahlreichen Veranstaltungen des Sozialverbandes und rund 1000 an den Frühstückstreffen in zwei Plöner Seniorenheimen teilgenommen.

Es liege wohl auch an diesen vielfältigen Angeboten, dass der Verband sein Ziel von angestrebten 900 Mitgliedern bereits im Oktober erreicht habe. Inzwischen seien es sogar schon 952. „Damit hat sich unsere Mitgliederzahl in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht“, rechnete Kreuzburg, seit zehn Jahren im Amt, den 125 Anwesenden vor. Der SOVD sei damit nach dem TSV Plön der zweitgrößte Verein der Kreisstadt.

Darüber, dass der Vorstand seine Arbeit weiterhin kontinuierlich leisten könne, freute sich Kreuzburg nach den Wahlen. Er war einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt worden, ebenso wie Frauensprecherin Elke Strecker, ihre Stellvertreterin Ellen Heß-Herzog und Schriftführerin Annegret Schäfer. Neuer zweiter Vorsitzender wurde Rudi Salewski, sein Vorgänger Hans-Jochen Mannitz trat nur noch zur Wahl des Beisitzers an. Auch einen neuen Schatzmeister hat der Verein: Der bisherige stellvertretende Schatzmeister Hans-Diether Wienarsky wurde einstimmig gewählt, zu seinem Stellvertreter bestimmten die Mitglieder Werner Wardenga.

Der Ausstieg von Werner Mühl als Schatzmeister sei ein erheblicher Verlust für den Verein und besonders für ihn persönlich, beklagte Hans-Jürgen Kreuzburg. Zwölf Jahre habe Mühl diesen Posten bekleidet und in dieser Zeit drei Vorsitzende erlebt. Immerhin sei die Arbeit Mühls so gut gewesen, dass dessen Methode nun im Kreisverband allen anderen Schatzmeistern beigebracht werde, lobte Kreuzburg.

Was also tun, um Mühl für immer zu halten? Ganz einfach: Der Ortsverband ernannte ihn einfach zum „Ehrenschatzmeister“.

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